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Seltene Geburt:
Zoo Schwerin freut sich über Tapir-Nachwuchs

Erstmals seit elf Jahren gibt es im Zoo Schwerin wieder Nachwuchs bei den Flachlandtapiren. Das Jungtier „Maja“ gilt auch europaweit als Besonderheit.

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  • Veröffentlicht April 13, 2026
Flachlandtapir Jungtier Maja und Mutter Chimera Foto: Zoo Schwerin
Flach­land­tapir Jungti­er Maja und Mut­ter Chimera Foto: Zoo Schw­erin

 

Im Zoo Schw­erin gibt es erst­mals seit elf Jahren wieder Nach­wuchs bei den Flach­land­tapiren. In der Nacht zum Oster­mon­tag brachte Tapir-Weibchen „Chimera“ ein gesun­des Jungti­er zur Welt.

Die Geburt gilt auch europaweit als Beson­der­heit, da Nachzucht­en dieser Tier­art nur sel­ten vorkom­men. Hin­ter­grund sind strenge Vor­gaben im Europäis­chen Erhal­tungszucht­pro­gramm, das gezielt Paarun­gen zur Sicherung der genetis­chen Vielfalt steuert.

Die bei­den Eltern­tiere wur­den erst 2023 im Zoo Schw­erin zusam­menge­führt. Das Män­nchen „Rio“ stammt aus einem südamerikanis­chen Zoo in Franzö­sisch-Guayana, während „Chimera“ aus Frankre­ich nach Schw­erin kam. Für den rund vier Jahre alten „Rio“ ist es das erste Jungti­er, für die 14-jährige „Chimera“ das zweite.

Nach Angaben des Zoos entwick­elt sich das Jungti­er gut. Es wiegt etwa sieben Kilo­gramm und wird von der Mut­ter ver­sorgt. Inzwis­chen ste­ht auch fest, dass es sich um ein Weibchen han­delt. Das Tier trägt den Namen „Maja“.

Flach­land­tapire gel­ten als gefährdet. In ihren natür­lichen Leben­sräu­men in Südameri­ka sind sie unter anderem durch Leben­sraumver­lust und Verkehrsun­fälle bedro­ht. Zoos leis­ten daher mit koor­dinierten Zucht­pro­gram­men einen Beitrag zum Erhalt der Art.

Das Jungti­er ist derzeit nur eingeschränkt für Besucherin­nen und Besuch­er zu sehen, da junge Tapire empfind­lich auf niedrige Tem­per­a­turen reagieren. Bei wärmeren Wet­terbe­din­gun­gen kann es jedoch zeitweise auf der Auße­nan­lage beobachtet wer­den.