Do, 11. Dezember 2025
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Zoolauf in Schwerin:
33 Teams laufen für den Artenschutz

Im Schweriner Zoo wurde am 18. September nicht nur gelaufen, sondern auch ein starkes Zeichen für den Artenschutz gesetzt.

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  • Veröffentlicht September 19, 2025
Startschuss beim diesjähri­gen Zoolauf. Foto: TV-Schw­erin

Am 18. Sep­tem­ber fand im Schw­er­iner Zoo wieder der tra­di­tionelle Zoolauf statt. Neben sportlichen Ren­nen stand vor allem Eins im Mit­telpunkt: Der Arten­schutz. Zum inzwis­chen siebten Mal trat­en Unternehmen, Insti­tu­tio­nen und Vere­ine in 4er-Staffeln gegeneinan­der an.

33 Teams gingen an den Start

Von ins­ge­samt 35 gemelde­ten Teams, traut­en sich let­z­tendlich 33 auch an die Star­tlin­ie. Im Ren­ntem­po führte die Strecke die Teil­nehmenden quer durch die zool­o­gis­che Parkan­lage – vor­bei an Gehe­gen und der einzi­gar­ti­gen Kulisse.

Als erstes ‑und damit Sieger des diesjähri­gen Zoolaufs – über­querte die Lauf­gruppe Schw­erin Sprint die Ziellinie. In rund 33 Minuten absolvierte das Team, beste­hend aus Kil­ian Kaps, Chris­t­ian Schönke, Ste­fan Lange und Eik Sper­ling, die Gesamt­strecke von 9,6 Kilo­me­tern. Eine beachtliche Zeit, wenn man auf den Kilo­me­ter­schnitt blickt: Mit durch­schnit­tlich  3:30 Minuten pro Kilo­me­ter gab die Staffel ein Tem­po vor, das auch im Leis­tungss­port nur wenige erre­ichen.

Nach der Siegerehrung ver­sorgte die Frei­willige-Feuer­wehr Schw­erin Mitte am Abend die Teil­nehmer mit Speisen und Getränken.

Laufen für den guten Zweck

Doch im Vorder­grund stand – wie bei jedem Zoolauf –  nicht nur der sportliche Wet­tkampf, son­dern auch ein guter Zweck: Wie auch im Jahr zuvor, kommt der Erlös dem  „Mata do Pas­sar­in­ho Pri­vate Nature Reserve (RPPN) Com­plex“ im brasil­ian­is­chen Atlantis­chen Regen­wald zu Gute. Das über 1.000 Hek­tar große Schutzge­bi­et beherbergt mehr als 300 Voge­larten, darunter zwölf weltweit bedro­hte, sowie sel­tene Säugetiere wie das Dünnstachelschwein und den stark gefährde­ten Gelb­brustka­puzin­er­af­fen. „Ziel ist es, den Fortbe­stand dieses einzi­gar­ti­gen Leben­sraums durch wichtige Zahlun­gen und rechtliche Absicherung langfristig zu sich­ern”, so der Schw­er­iner Zoo.