Zoolauf in Schwerin:
33 Teams laufen für den Artenschutz
Im Schweriner Zoo wurde am 18. September nicht nur gelaufen, sondern auch ein starkes Zeichen für den Artenschutz gesetzt.

Am 18. September fand im Schweriner Zoo wieder der traditionelle Zoolauf statt. Neben sportlichen Rennen stand vor allem Eins im Mittelpunkt: Der Artenschutz. Zum inzwischen siebten Mal traten Unternehmen, Institutionen und Vereine in 4er-Staffeln gegeneinander an.
33 Teams gingen an den Start
Von insgesamt 35 gemeldeten Teams, trauten sich letztendlich 33 auch an die Startlinie. Im Renntempo führte die Strecke die Teilnehmenden quer durch die zoologische Parkanlage – vorbei an Gehegen und der einzigartigen Kulisse.
Als erstes ‑und damit Sieger des diesjährigen Zoolaufs – überquerte die Laufgruppe Schwerin Sprint die Ziellinie. In rund 33 Minuten absolvierte das Team, bestehend aus Kilian Kaps, Christian Schönke, Stefan Lange und Eik Sperling, die Gesamtstrecke von 9,6 Kilometern. Eine beachtliche Zeit, wenn man auf den Kilometerschnitt blickt: Mit durchschnittlich 3:30 Minuten pro Kilometer gab die Staffel ein Tempo vor, das auch im Leistungssport nur wenige erreichen.
Nach der Siegerehrung versorgte die Freiwillige-Feuerwehr Schwerin Mitte am Abend die Teilnehmer mit Speisen und Getränken.
Laufen für den guten Zweck
Doch im Vordergrund stand – wie bei jedem Zoolauf – nicht nur der sportliche Wettkampf, sondern auch ein guter Zweck: Wie auch im Jahr zuvor, kommt der Erlös dem „Mata do Passarinho Private Nature Reserve (RPPN) Complex“ im brasilianischen Atlantischen Regenwald zu Gute. Das über 1.000 Hektar große Schutzgebiet beherbergt mehr als 300 Vogelarten, darunter zwölf weltweit bedrohte, sowie seltene Säugetiere wie das Dünnstachelschwein und den stark gefährdeten Gelbbrustkapuzineraffen. „Ziel ist es, den Fortbestand dieses einzigartigen Lebensraums durch wichtige Zahlungen und rechtliche Absicherung langfristig zu sichern”, so der Schweriner Zoo.



