Mi, 10. Dezember 2025
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Verfolgte Stimmen:
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart Musik erzählt Schicksale

Das Festival für Verfemte Musik endet am 14. November mit einem Konzert im Brigitte-Feldtmann-Saal, das an die Schicksale verfolgter Künstler erinnert.

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  • Veröffentlicht November 7, 2025
Grafik Trio á cordes Foto: Joyce Bergman-van Hessen
Grafik Trio á cordes Foto: Joyce Bergman-van Hes­sen

 

Am 14. Novem­ber 2025 find­et um 19 Uhr im Brigitte-Feldt­mann-Saal das Abschlusskonz­ert des Fes­ti­vals für Ver­femte Musik statt, das in diesem Jahr gemein­sam mit den Tagen des Exils Schw­erin ver­anstal­tet wird. Das Fes­ti­val wid­met sich Kom­pon­istin­nen und Kom­pon­is­ten, die während der nation­al­sozial­is­tis­chen Herrschaft ver­fol­gt, ver­trieben oder ermordet wur­den.

Das Konz­ert präsen­tiert Werke unter anderem von Hans Gál, Ruth Schon­thal, Arnold Schön­berg und Alexan­dre Tans­man. Zu den Mitwirk­enden gehören das Duo Hinz-Lang, Javad Foroutan, Anne Christin Möbius, Lisa Hüb­n­er sowie das Klavier­duo Haufe-Ahmels. Die musikalis­chen Beiträge wer­den durch ein Gespräch zwis­chen Prof. Friederike Wiß­mann von der Hochschule für Musik und The­ater Ros­tock und dem Musik­wis­senschaftler Javad Foroutan ergänzt, die das The­ma Exilkun­st in aktuellen Kon­tex­ten beleucht­en.

Der Ein­tritt kostet 12 Euro, ermäßigt 8 Euro. Karten kön­nen per E‑Mail bei der Ver­anstal­tungsko­or­di­na­tion reserviert wer­den. Der Saal in der Puschkin­straße 6 ist bar­ri­erearm zugänglich.

Das Fes­ti­val find­et vom 8. bis 14. Novem­ber erst­mals in Schw­erin statt. Mit Konz­erten, Lesun­gen, Führun­gen und Diskus­sio­nen möchte es die Schick­sale ver­femter Kün­st­lerin­nen und Kün­stler sicht­bar machen und zum Aus­tausch über Flucht und Exil damals und heute anre­gen.