Do, 21. Mai 2026
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Polizei ermittelt nach Angriff und Beleidigungen:
Zwischenfälle bei Versammlung nahe der Schweriner Schlossbrücke

Bei einer angemeldeten Versammlung nahe der Schlossbrücke in Schwerin kam es am Freitag zu mehreren Zwischenfällen. Ein Teilnehmer wurde angegriffen, zudem beleidigte ein Passant Demonstranten und widersetzte sich der Polizei.

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  • Veröffentlicht April 24, 2026
 Von NiteshiftSelb­st fotografiert, CC BY 2.5, Link

Bei ein­er angemelde­ten Ver­samm­lung nahe der Schloss­brücke in Schw­erin ist es am Fre­itag zu mehreren Zwis­chen­fällen gekom­men. Die Polizei nahm ins­ge­samt mehrere Anzeigen auf, unter anderem wegen Belei­di­gung, Kör­per­ver­let­zung und Wider­stands gegen Voll­streck­ungs­beamte.

Nach Angaben der Polizei fand die Ver­samm­lung heute in unmit­tel­bar­er Nähe der Schloss­brücke statt. Ins­ge­samt nah­men sechs Per­so­n­en an der unter dem Titel „Stoppt die Massenein­wan­derung und die Islamisierung Deutsch­lands“ angemelde­ten Kundge­bung teil.

Während der Ver­samm­lung kam es zu einem Angriff auf einen Teil­nehmer. Ein vor­beifahren­der Fahrrad­fahrer schlug nach bish­eri­gen Erken­nt­nis­sen unver­mit­telt auf ein Plakat ein, das der Mann auf dem Rück­en trug. Der Geschädigte erlitt dabei leichte Schmerzen. Der Rad­fahrer ent­fer­nte sich anschließend unerkan­nt in Rich­tung Innen­stadt.

Im Zuge der Anzeige­nauf­nahme kam es zudem zu weit­eren Störun­gen durch einen Pas­san­ten. Dieser soll die Ver­samm­lung­steil­nehmer laut­stark belei­digt haben. Als Polizeibeamte seine Per­son­alien fest­stellen woll­ten, weigerte sich der Mann zunächst, ein Ausweis­doku­ment auszuhändi­gen.

Bei der anschließen­den Iden­titäts­fest­stel­lung set­zte er sich nach Polizeiangaben gegen die Durch­suchung zur Wehr. Die Beamten set­zten die Maß­nahme daraufhin zwangsweise durch und fan­den schließlich den Ausweis des Mannes.

Nach Abschluss der polizeilichen Maß­nah­men erhielt der Stör­er einen Platzver­weis und wurde vor Ort ent­lassen. Gegen ihn wur­den Anzeigen wegen Belei­di­gung sowie wegen Wider­stands gegen Voll­streck­ungs­beamte aufgenom­men.

Darüber hin­aus reg­istri­erte die Polizei im Zusam­men­hang mit der Ver­samm­lung drei weit­ere Anzeigen wegen Belei­di­gung sowie eine Anzeige wegen Kör­per­ver­let­zung. Entsprechende Ermit­tlungsver­fahren wur­den ein­geleit­et.

Nach Polizeiangaben besitzen alle fest­gestell­ten Beteiligten die deutsche Staat­sange­hörigkeit.