Sa, 14. Februar 2026
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Polizei ermittelt wegen Landfriedensbruchs:
Zwischenfall beim Schweriner Boxtunier

Nach einer Schlägerei am Finaltag des Schweriner Boxturniers ermittelt die Polizei wegen Landfriedensbruchs. Der Veranstalter distanziert sich von Gewalt.

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  • Veröffentlicht Dezember 3, 2024
Symbolbild von zwei Boxhandschuhen
Foto:Kokeshi75 auf Pix­abay

 

Am Final­t­ag des Schw­er­iner Box­tu­niers, einem renom­mierten Event im Nach­wuch­sleis­tungss­port, kam es nach dem let­zten Kampf zu einem gewalt­samen Zwis­chen­fall. Nach einem span­nen­den Duell zwis­chen einem Ham­burg­er und einem Kiel­er Sportler eskalierte eine zunächst ver­bal geführte Auseinan­der­set­zung zwis­chen den bei­den Teams zu ein­er kör­per­lichen Kon­fronta­tion. An der Schlägerei waren mehrere Per­so­n­en beteiligt.

Der Ver­anstal­ter, der BC Trak­tor Schw­erin, sah sich gezwun­gen, die Polizei hinzuzuziehen. Diese griff schnell ein, been­dete die Eskala­tion und nahm die Beteiligten auf, um den Sachver­halt zu klären. Es wur­den Ermit­tlun­gen wegen des Ver­dachts auf Land­friedens­bruch ein­geleit­et.

In ein­er Stel­lung­nahme betonte der BC Trak­tor Schw­erin seine klare Dis­tanzierung von jeglich­er Form von Gewalt. Der Vere­in, der mit sozialen Pro­jek­ten wie „Box­en statt Gewalt“ Werte wie Respekt und Fair­play fördert, verurteilte den Vor­fall scharf. „Dieses Han­deln beschmutzt unsere Arbeit und das, wofür wir ste­hen“, erk­lärte der Vere­in.

Man prüfe nun Maß­nah­men, um die Ver­ant­wortlichen zur Rechen­schaft zu ziehen, und wolle sich­er­stellen, dass sich ähn­liche Vor­fälle in Zukun­ft nicht wieder­holen. Dazu sollen die organ­isatorischen Abläufe während des Turniers über­prüft und gegebe­nen­falls angepasst wer­den.

Das Schw­er­iner Box­turnier verze­ich­nete in diesem Jahr einen Teil­nehmer­reko­rd mit über 160 Ath­letinnen und Ath­leten, darunter auch inter­na­tionale Gäste. Trotz des Vor­falls lobten die teil­nehmenden Vere­ine die Organ­i­sa­tion und den Ablauf des Turniers.