Aktien Demokonto – Essenziell für Tradinganfänger

Bei den momentanen Kurseinbrüchen, welche durch die Corona-Krise bzw. deren Auswirkungen auf Gesellschaft und Wirtschaft hervorgerufen wurden, kommen viele Menschen auf den Gedanken, dass möglicherweise ein guter Zeitpunkt gekommen ist, um Aktien zu kaufen.

 

Die Überlegung dahinter ist, dass mit Ende der Pandemie auch die Kurse wieder zu alter Stärke finden werden und man so einen einfachen Gewinn realisieren kann.
Natürlich läuft es im Börsenhandel nicht immer so wie man es sich wünschen würde, allerdings ist dieses Szenario für viele Firmen wohl nicht unrealistisch.
Das nützt allerdings den meisten Anfängern wenig, wenn sie sich mit dem Aktienhandel selbst nicht auskennen und so, durch dumme Fehler, eine vielleicht gute Chance vertun. Aus diesem Grund ist es für Neulinge im Trading ganz essenziell zunächst erste Schritte in einem Aktien Demokonto zu tun, wodurch man Erfahrungen sammeln kann, ohne ein finanzielles Risiko eingehen zu müssen.

Welche diesbezüglich die wichtigsten Kriterien sind, werden wir uns im Folgenden etwas genauer ansehen.

Wichtige Merkmale für ein Aktien Demokonto

Die Website von aktien-demokonto.de stellt zur Vereinfachung 3 Merkmale in den Vordergrund, mit deren Hilfe man schnell und unkompliziert bestimmen kann, ob sich ein Demokonto zur tatsächlichen Vorbereitung auf Investitionen mit echtem Geld eignet:

  1. Das Demokonto muss sämtliche für den Aktienhandel anfallenden Gebühren, aber auch Dividendenausschüttungen berücksichtigen.
  2. Weiter müssen die echten Börsenkurse live eingespielt werden.
  3. Das Aktien Demokonto muss unbegrenzt kostenlos nutzbar sein.

Indem diese drei Punkte eingehalten werden ist gewährleistet, dass man reale Bedingungen zur Verfügung hat, keine Manipulation der Kurse stattfinden kann und dass man sich nicht mit abgelaufenen Testzeiträumen und damit verbundenen Zwangsregistrierungen für die weitere Nutzung herumschlagen muss.

Die Erfahrung hat vor allem im Bereich der Gebühren gezeigt, dass viele Anbieter in ihren Demokonten gerne darauf verzichten diese zu berechnen, weil so der Eindruck von einfacheren Gewinnen entsteht. Die Anbieter sind sich natürlich bewusst, dass nichts besser motiviert auf den Echtgeldhandel zu wechseln als schnelle Erfolge im Demomodus. So erhofft man sich aus einem Demotrader möglichst schnell einen Echtgeldtrader machen zu können, wodurch der jeweilige Online Broker an ihm verdienen kann.

Vorwiegende Gefahren für unbedarfte Trader

Jemand der völlig neu in das Thema des Tradings einsteigt, sollte sich bewusst sein, dass es viele verschiedene Finanzinstrumente gibt, mit denen man auf Aktien bzw. deren Kurse spekulieren kann. So sollte man sich unbedingt zuvor darüber im Klaren sein, womit genau man bei einem Online Broker eigentlich handelt.

Während beim herkömmlichen Aktienhandel tatsächlich Anteile an einer Firma gekauft und verkauft werden, gibt es auch Finanzinstrumente, wie beispielsweise CFDs (zu Deutsch „Differenzkontrakte“), bei denen man ausschließlich auf die Kursentwicklung spekuliert, also nicht wirklich Anteile erwirbt. Dabei kommen Hebel zum Einsatz, die Verlust, aber auch Gewinn, vervielfachen und wodurch sogar ein Totalverlust des Kapitals, nicht nur möglich wird, sondern oft wahrscheinlich ist.

Anfängern wird von solchen risikoreichen Finanzinstrumenten abgeraten, allerdings ist es für den unbedarften Trader oft zu Anfangs nicht klar, dass es hier Unterschiede gibt und womit genau er bei einem Broker eigentlich handelt.

Gefahren lauern also nicht nur beim Trading selbst, sondern bereits bei der Brokerwahl ist Vorsicht geboten.

Auch wenn die momentan Situation bezüglich Corona sicherlich eine gute Chance ist bei vielen Firmen günstig Anteile zu erwerben, darf man nicht vergessen, dass das Wiedererstarken der Kurse nur ein mögliches Szenario ist, das sicherlich nicht auf alle Aktien zutreffen wird!

Redaktion

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