SSC Palmberg trifft auf Allianz MTV Stuttgart

(Anz.) Die Mecklenburger Titelverteidigerinnen vom SSC Palmberg blicken seit dem 7. April erneut auf das Finale der deutschen Meisterschaft.

Foto: Marie Schölzel

 

Am Samstagabend siegten die erfolgreichen Volleyballerinnen über die Damen des Dresdner SC mit 3:1 und ziehen damit in das Finale gegen die Baden-Württembergerinnen des Allianz MTV Stuttgart ein. Die Süddeutschen hatten zuvor das zweite Halbfinale gegen die Ladies in Black Aachen mit einem 3:0 für sich entschieden.

 

Die Finalserie Nord gegen Süd wird im Modus Best-of-Five ausgetragen, wobei die Spiele 4 und 5 nur stattfinden, sollte davor noch kein Gewinner ermittelt worden sein. Begonnen wird die letzte heiße Phase der deutschen Meisterschaft der Volleyballfrauen am 21. April in der Scharrena in Stuttgart. Das erste Heimspiel im Finale für die Schwerinerinnen wird vier Tage später um 18.10 Uhr in der Palmberg Arena ausgetragen werden, bevor sich die zwei Mannschaften dann erneut am 28. April in der süddeutschen Halle einfinden. Ist zu diesem Zeitpunkt noch kein deutscher Meister 2017/18 klar, wird das darauffolgende Spiel am 1. Mai wiederholt in der Palmberg Arena stattfinden. Für das allerletzte Spiel der Meisterschaft ist die Porsche Arena in Stuttgart anberaumt. Dieses Spiel entscheidet diejenige Mannschaft für sich, die mit mindestens zwei Punkten Vorsprung die 15-Punkte-Marke erreicht. Die ersten vier Sätze gewinnt nach dem Best-of-Five Modus das Team, welches zuerst 25 Punkte erzielt.

 

Die Schwerinerinnen, die bereits elf Mal den deutschen Meistertitel mit nach Hause bringen konnten, stoßen in der Finalserie auf eine Mannschaft, die erst in der Saison 2008/09 zum ersten Mal den Aufstieg in die Bundesliga schaffte. Im Gegensatz zu den mecklenburgischen Volleyballerinnen, die daher eine langjährige Erfahrung in der höchsten Liga des deutschen Sports aufweisen können, sind die süddeutschen Spielerinnen noch recht unerfahren. Trotzdem kennen sich beiden Mannschaften gut, schließlich mussten sie sich in den vergangenen Jahren schon einige Male duellieren. In der Saison 2014/15 erreichte der SSC Palmberg als Hauptrunden-Dritter das Playoff-Halbfinale, musste sich jedoch nach zwei Tiebreak-Niederlagen dem Allianz MTV Stuttgart geschlagen geben.

 

Die Baden-Württembergerinnen konnten in jener Saison den Titel des Vizemeisters gewinnen und auch in der folgenden Saison belegten sie den zweiten Tabellenplatz; der SCC errang Platz drei. In der vergangenen Saison zogen die Gegner der Mecklenburgerinnen zum dritten Mal in Folge ins Finale ein, mussten sich jedoch dem Team um Trainer Felix Koslowski geschlagen geben und nahmen erneut den etwas undankbaren zweiten Platz mit nach Hause. Die Siegermannschaft bei einem Finale zwischen dem elfmaligen Meister und dem ewigen Zweiten scheint bereits beschlossene Sache und auch viele Wettbegeisterte sehen einen Gewinn bei dieser Finalserie in der Tasche. Trotzdem ist ein unerwarteter Sieg der Stuttgarterinnen nicht ausgeschlossen. Nachdem der SSC Palmberg 2017 den Pokalsieger und Supercupgewinner aus Schwaben mit ihrem besten Saisonauftritt demütigte, werden sie sich in diesem Jahr sicherlich um eine Revanche bemühen. Beide Mannschaften werden in der Finalserie Unterstützung von ihren Fans gebrauchen können.

 

 

Redaktion

der digitalen Tageszeitung Schwerin-Lokal.de. Tel: (0385) 480 739 77 | E-Mail: redaktion@schwerinlokal.de