Gabionen – vielseitig einsetzbar und praktische Elemente im Outdoorbereich

Foto: Tama66

Ob als Windschutz, oder Verschönerung, optisches Highlight und Schattenspender oder Grundstücksbegrenzungen. Steingabionen lassen sich eigentlich in fast allen Bereichen draußen einsetzen. Denn sie können in unterschiedlichen Größen und auch Formen aufgestellt werden. Und selbst in der Farbgebung völlig unterschiedlich sein. Gabionen haben gegenüber vielen anderen Windschutz- oder Begrenzungsmethoden, dass sie sich zum Einen leicht aufbauen lassen und zum Anderen aber auch sich prima ins natürliche Gefüge einbringen und wunderbar hineinpassen. Gabionen lassen sich auch auf kleinstem Raum aufstellen und sie sind im Nu fertiggestellt.

 

Gabionen selbst gemacht

Eine Gabione aufzubauen, ist recht einfach: Man benötigt hierfür noch nicht einmal handwerkliches Können oder Know-how, um sie in Position bringen und befüllen zu können. Das Grundmaterial kann in allen Baumärkten gekauft werden und die dafür benötigten Gitter zum Befüllen, wie die Steine selbst können auf diese Weise schnell maßgeschneidert sogar angeschafft und gekauft werden.

Was besonders wichtig beim Aufbau der Gabionen ist, dass man sich im Vorfeld darüber im Klaren ist, wohin sie kommen soll, wie groß sie werden soll. Die Höhe und auch die Breite sind entscheidende Faktoren für die Stabilität der Gabionen zum Einen und zum Anderen aber auch für das Platzmanagement. Denn steht die Gabione einmal gefüllt und fertig, ist sie massiv und undurchdringbar. Und wenn sie dann wieder entladen werden und abgebaut werden muss, weil nicht genügend Platz vorhanden war oder die Maße nicht stimmten, ist das ziemlich ärgerlich. Die richtige und exakte Befüllung der Gabione ist ebenfalls wichtig und hier erfährt man beispielsweise, was bei der Befüllung von Gabionenkörben zu beachten ist.

 

Und so wird`s gemacht:

Zunächst spielt der Untergrund eine wichtige Rolle. Denn braucht die Gabione ein Fundament, sind hier das gegossene Betonfundament oder eine ausgelegte Geovliesmatte optimal. Im Idealfall sollte man hier eine Botentiefe von etwa einem halben Meter berücksichtigen. Auch das Schotterfundament mit einer recht groben Körnung ohne Nullanteile kann man prima an dieser Stelle einsetzen. Die Drahtvorrichtungen für die Gabione selbst müssen im Boden verankert sein. Zaungabionen sollten mit Pfosten befestigt werden, die in einem Betonfundament verankert sein sollten, um eine stabile Statik aufzuweisen. Hier reicht ein Punktfundament mit einem Abstand von etwa 150 Zentimetern. Steht der Draht einmal fest verankert, kann man der Befüllung loslegen. Die Höhe und Breite und auch die Steinformen und Farben sind Geschmackssache und variieren.

 

Der Vorteil der Gabione

Wer einen Holzzaun als Begrenzung im Garten hat, muss ihn pflegen. Und dies ziemlich regelmäßig. Tut man dies nicht, sind die Holzzäune schnell dahin. Gabionen hingegen benötigen keine große Pflege. Einmal aufgebaut und befüllt halten sie ewig. Die Körbe müssen weder gestrichen werden, noch müssen sie stets ausgebessert werden. Einzig ein Reinigen in großen Abständen mit dem Wasserschlauch oder Hochdruckgerät reicht aus, damit sie immer wie neu aussehen.

Tipp: Die Steine sollten möglichst in gleicher Größe angeordnet sein und der Drahtkorb sollte keinesfalls aus einem zu dünnen Material bestehen. Am besten sich im Baumarkt gut beraten lassen und erwähnen, dass es sich um den Aufbau einer Gabione handelt. Die Gabione selbst lässt sich überall im Outdoorbereich aufstellen und kann als Wind- oder Sichtschutz, wie auch optische Effekte und Co. eingesetzt werden.

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