Haustiere am Arbeitsplatz: Fifi am PC?

Haustiere am Arbeitsplatz? So einfach ist es dann doch nicht. Foto: Frank Liebmann  / pixelio.de
Haustiere am Arbeitsplatz? Einfach ist es nicht.
Foto: Frank Liebmann / pixelio.de

Haustiere am Arbeitsplatz? Daf man Fifi so einfach mit auf Arbeit nehmen? Dieser Frage geht der Unternehmer-Ratgeber Hans-Joachim Kölln in diesem Monat nach.

 

Immer wieder sieht man, dass Hunde mit an den Arbeitsplatz gebracht werden. Dies mit Sicherheit zum Wohle des Hundes, der ansonsten wohl einsam in einer leeren Mietwohnung sitzen würde. Typische Begründung der Besitzer: „Der stört ja keinen und der ist ja auch ganz lieb…“. Reicht das?

 

Das LAG Düsseldorf entschied in einem so gelagerten Streitfall zwischen einer Arbeitnehmerin und dem Arbeitgeber, der ihr nach drei Jahren untersagte, ihren Hund mit zur Arbeit zu bringen.

 

Das LAG begründete die Entscheidung gegen die Arbeitnehmerin damit, dass sich das Verhalten des Hundes verändert habe und somit die Be-gründung des Arbeitgebers, der Hund störe den Betriebsablauf, gerechtfertigt sei.

 

Das LAG betonte ebenfalls, dass der Arbeitgeber grundsätzlich berechtigt sei, im Rahmen seiner Direktion Tieren den Zugang zu verwehren.

 

Ebenfalls muss er einschreiten, wenn er im Rahmen seiner Fürsorgepflicht fest-stellen muss, dass ein mitgebrachtes Tier z.B. ein Unfallrisiko darstellt oder die Gesundheit der Kollegen beeinträchtigt.

 

Über unseren Gastautor
 

Hans-Joachim Kölln hilft Unternehmen bei der Entwicklung von Personalrekruting-Strategien

Hans-Joachim Kölln hilft Unternehmen bei der Entwicklung von Personalrekruting-Strategien

Nach technischen und kaufmännischen Ausbildungen in der Industrie, startete Hans-Joachim Kölln seine Karriere als Vertriebsleiter im Verkauf in einem Hamburger Vertriebsbüro. 
 
 
Viele Jahre arbeitete er als Sales-Director für verschiedene internationale Konzerne.  Im Rahmen von Konzern-Fusionen übernahm er neben den verkäuferischen Führungstätigkeiten auch die Aufgabe, internationale Projekte zur Integration neuer Konzernteile zu begleiten. 2004 verließ H.-J. Kölln, als Director Marketing und Sales Services den Verkauf.
Neue Aufgaben neben den klassischen Marketingfunktionen waren unter anderem Verantwortlichkeiten in Bereichen der Prozessentwicklung, Schnittstellendefinitionen sowie Supply Chain Development.
 
Hier entdeckte er das Interesse für die Arbeit mit Menschen im Umfeld erfolgreicher Unternehmensentwicklung und Mitarbeiterführung und hat dies seit 2010 als Inhaber der Unternehmensberatung KMU-Training-Nord  zu seinem Beruf gemacht.  Seine Leitlinie ist: „ Nur was man messen kann, kann man auch lenken“.
 
Unternehmenserfolg wird von Menschen gemacht. Menschen brauchen dazu Fähigkeiten und Motivation. Dafür das geeignete Umfeld zu schaffen, ist die primäre Aufgabe des Unternehmers sowie des Vorgesetzten.  Erfolg muss messbar sein, und sich objektiven Prüfungen stellen können.
 
Als Ihr UNTERNEHMENS-RATGEBER schreibt er nun regelmässig Ratgeber auf Schwerin-Lokal.de.

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