Smart Home und Homeoffice: Produktivität steigern

Seit der Corona-Pandemie befinden sich viele Arbeitnehmer im Homeoffice. Was vorher noch auf große Ablehnung gestoßen ist, wird für viele jetzt immer mehr zur Möglichkeit für eine optimale Work-Life-Balance und mehr Flexibilität im Alltag. Smart Home kann Arbeitnehmer dabei optimal unterstützen.

Natürlich sollte auch in den eigenen vier Wänden die Produktivität nicht ins Wanken geraten, um alle Vorteile des Heimarbeitsplatzes wirklich nutzen zu können. Denn obwohl das Homeoffice für mehr Bequemlichkeit im Alltag sorgt, lauern dort natürlich auch viele Gefahren, die nur zu gern in Anspruch genommen werden, um sich vor der Arbeit zu drücken.

Eine neue Routine

Eine Studie der DAK Gesundheit fand bereits heraus, dass das Homeoffice mittlerweile mehr Vor- als Nachteile für Arbeitnehmer mit sich bringt und sich die allgemeine Stimmung dahingehend verbesserte. So gewinnen 85 Prozent wertvolle Zeit durch den Wegfall des Arbeitsweges, 81 Prozent der Befragten sehen eine bessere Vereinbarung von Beruf und Privatem. Drei Viertel arbeiten im Homeoffice sogar produktiver. Was die Tagesstruktur angeht, können drei von vier Befragten ihre gewohnte Struktur gut beibehalten. Das ist wichtig, denn die Abläufe können in Heimarbeit sogar noch optimiert werden. Mit Smart Home lässt sich an gewissen Stellschrauben drehen, um das Arbeiten so effizient wie möglich zu gestalten.

Das beginnt schon beim Aufstehen. Wecken lassen kann einen schon die Lieblingsmusik, die das Aufstehen gleich viel angenehmer gestaltet. Gerade jetzt, wo es morgens noch dunkel ist, kann zusätzlich das Licht so programmiert werden, dass es ab einer bestimmten Uhrzeit langsam heller wird. Während man schließlich unter der Dusche steht, kann die Kaffeemaschine bereits frischen Kaffee aufbrühen.

Das funktioniert selbst bei Staubsauger-Robotern, die Smart Home fähig sind. Lisa von Meistersauber.de hat dafür einen Tipp: „Wer im Homeoffice tätig ist sollte jedoch unbedingt darauf achten, dass der Staubsauger Roboter eine Lautstärke zwischen 50 und 65 Dezibel nicht überschreitet. Das ist meist bei Modellen mit Beuteln der Fall. Zum Vergleich: Ein herkömmlicher Staubsauger erreicht nicht selten Werte von 70 Dezibel und mehr.“

Die Arbeit selbst

Per Sprachassistent kann bei der Arbeit vieles automatisiert und vereinfacht werden. Tägliche Termine, To-dos oder Erinnerungen lassen sich zu Anfang des Tages bequem abrufen, beziehungsweise einspeichern.

Um die Produktivität zu verbessern, lässt sich via Sprachbefehl ein Timer einstellen. Das hilft auch dabei, sich nicht von anderen Dingen ablenken zu lassen und fokussiert bei der Sache zu bleiben. Grundsätzlich ist im Homeoffice mehr Produktivität möglich, wenn der Arbeitgeber alle nötigen Mittel zur Verfügung stellt und die Zeit ohne bekannte Störfaktoren im Büro genutzt wird.

Denn laut eines anderen Reports der DAK nehmen Arbeitnehmer die Digitalisierung als Wohltat für das eigene Stressempfinden wahr. Der Anteil der gestressten Arbeitnehmer geht tatsächlich um 29% zurück, zudem lässt sich die Arbeit besser über den Tag verteilen.

Das Drumherum

Natürlich wird bei Arbeiten im Homeoffice zwangsläufig mehr Strom verbraucht. Auch hier kann Smart Home ansetzen und die Beleuchtung, das Heizen sowie die Belüftung regeln. Das Licht passt sich somit automatisch an Sonneneinstrahlung an und auch die Heizung erkennt diese alternative Möglichkeit der Energiegewinnung und fährt herunter. Das Lüften ist im eigenen Office sehr wichtig – auch im Winter. Wird die Luftfeuchtigkeit zu hoch, kann das per Smartphone festgestellt und die Fenster automatisch geöffnet und wieder geschlossen werden, und das immer in Zusammenarbeit mit der Heizung.

Redaktion

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