Was eine Inflation für die Menschen im Alltag bedeuten kann

Preisschwankungen sind für die Menschen meist nichts Ungewöhnliches. Man kennt es zum Beispiel von den schwankenden Preisen für Benzin bei den Tankstellen. Wenn jedoch die Preise für Waren und Dienstleistungen anhaltend steigen, ist von einer Inflation die Rede. Das bedeutet, der Wert des Geldes und dessen Kaufkraft nimmt ab. Eine Inflation kann man relativ einfach im eigenen Geldbeutel feststellen. Nämlich dann, wenn man für Waren und Dienstleistungen mehr Geld ausgeben muss als zuvor. In diesem Zusammenhang ist auch immer wieder die Rede von einer gefühlten Inflation. Damit ist der Eindruck gemeint, dass alles irgendwie teurer wird. Eine reale Preissteigerung spiegelt sich dagegen auf nahezu allen Ebenen wider. Im Großen und Ganzen bedeutet es, dass das Geld, das man zur Verfügung hat, weniger wert ist.

Der Begriff Inflation stammt vom lateinischen Wort „inflare“ ab. Es soll so viel wie aufblähen bedeuten. Wenn das Preisniveau anhaltend steigt, verringert sich dadurch die Kaufkraft des Geldes. Eine Teuerung kann dazu führen, dass ein Euro auf einmal weniger wert ist. Deswegen spricht man auch sehr oft bei einer Inflation von einer Geldentwertung. Dagegen ist eine leichte Teuerung volkswirtschaftlich betrachtet, durchaus gewünscht. Bei einer Inflation ist von einem schleichenden Prozess die Rede. Ein einfaches Beispiel dafür ist die Kugel Eis, die man früher für ein paar Pfennige haben konnte und heutzutage oft um einen Euro herum liegt. Wenn mehr Geld im Umlauf ist, ist eine Preiserhöhung indirekt eine Folge davon.

Inflation in Zeiten von Corona und wie manche damit versuchen umzugehen

Wegen der aktuellen Corona Pandemie ist es durchaus möglich, dass es zu einer Wirtschaftskrise kommt, die eine Inflation zur Folge hat, da die Zentralbanken immer mehr Geld drucken. Viele Anleger und Sparer könnten es daher in Erwägung ziehen, Euros in andere Währungen zu tauschen. Sie werden dann darauf spekulieren, dass diese sich im Verhältnis zum Euro besser entwickeln. So etwas nennt man dann „Forex Trading“ und man würde das bei einem Forex Broker machen.

Wen eine Inflation besonders treffen kann

Wie in anderen Situationen auch, können Geringverdiener, die einen großen Teil ihres Einkommens für Lebensmittel sowie Energie (Strom, Heizöl oder Benzin) verwenden müssen, besonders deutlich die Inflation spüren. Denn meistens steigen diese Preise im Vergleich besonders, während die Preise für größere, aber seltenere Anschaffungen (zum Beispiel Technik) sogar öfter sinken. Als Verlierer in Zeiten einer Inflation kann man auch die Arbeitslosen, Sozialhilfeempfänger und Rentner nennen. Vor allem dann, wenn deren staatlichen Leistungen nicht im gleichen Maße und vor allem zeitnah erhöht werden, damit sie die Inflation auffangen können. Zumindest einen Teil eines Vermögens können auch Sparer verlieren. Das ist dann der Fall, wenn die Zinsen für die Geldanlage unterhalb der Inflationsrate liegen.

Dagegen können vor allem Schuldner von einer Inflation sogar profitieren. Auch könnte es sein, dass derjenige, der sein Kfz verkaufen möchte, plötzlich eine bessere Autobewertung erhält. Denn Verbraucher oder Unternehmen und sogar der Staat könnten sich leichter entschulden. Der Grund ist der, dass, wenn das Preisniveau steigt, verlieren Schulden relativ an Wert. Schuldner haben die Möglichkeit, sich schneller mit Geld eindecken zu können, während sich aber der echte Wert des Kredits verringert und deswegen schneller zurückgezahlt werden kann. Damit Verbraucher diese Entwertung ihrer Schulden auch wirklich merken können, müssten sich jedoch zum Ausgleich der Inflation auch die Einkommen erhöhen.

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