Wo liegen die Grenzen bei Krypto KI´s

 

Den Überblick zu behalten, auf einem Markt, der so viele Optionen, wie der Kryptomarkt, bietet ist wirklich nicht einfach. Sicherlich kann man sich als Investor auf einzelne Positionen und einzelne Währungen konzentrieren, jedoch ist der Faktor Zeit, gerade am Kryptomarkt, immer ein Punkt der schwer einzuhalten ist, wenn man kein ganzes Team um sich vereint. Das bedeutet das man am kryptomarkt manchmal sehr schnell sein muss um Gewinne mitnehmen oder verluste verhindern zu können. Gerade bei größeren Anlagesummen kann das schnell zu einem Problem werden, wie selbst Ethereum mitbegründer Vitalik Buterin jüngst bei Twitter bekanntgegeben hatte. Der Tech Milliardär verkündete, via Twitter, vor einigen Tagen das er nun, dank des Ethereum Crash, von vor einigen Wochen, “nur noch” Millionär sei, damit dürfte er aber nicht der Einzige sein, der herbe Verluste hinnehmen musste.

An dieser Stelle bieten sich Künstliche Intelligenzen an. Immer mehr kommen diese automatisierten Systeme nun auch für Kryptowährungen in Mode. Doch hat auch künstliche Intelligenz Grenzen, denn viele Faktoren kann eine K.I. nicht berücksichtigen, die Menschen hingegen durchaus in der Lage wären zu erkennen. Doch woran liegt das? Es liegt nicht daran das eine K.I. nicht in der Lage wäre Informationen vernünftig zu verarbeiten, sondern daran das ihr schlicht und einfach diese Informationen fehlen und sie auch nicht wüsste wie sie diese verarbeiten sollte. Immerhin arbeiten Computersysteme, so auch Künstliche Intelligenzen, nach einem Logikprinzip. Auch wenn künstliche Intelligenzen mittlerweile in der Lage sind beeindruckendes zu leisten, wie z.B die Bild K.I. Dall-E2 des Open ai Projekts. Dall-E2 soll eine eigene Sprache entwickelt haben, die in den generierten Bildern zum Einsatz kommt. Das hat die K.I. wohl ganz ohne menschliches zutun geschafft, einen Grund oder eine notwendigkeit hierfür gab es tatsächlich nicht.

Trotzdem ist es natürlich ein Problem für eine K.I. komplexe kausalitäten zu erkennen, da die Menschheit nicht logisch reagiert. Als z.B. Fußballstar Ronaldo, bei einem Interview ein Glas Cola beiseite schiebt fällt die Cola Aktie schlagartig in den Keller. Das es sich hierbei zum Einen um einen offensichtlich kurzfristigen Abfall handelt, egal wie schlagartig er ist und das es vielleicht nur ein Missverständnis sein könnte, man also lieber nachkaufen, statt abstoßen sollte, kann ein mensch erkennen, einer K.I., die meist nur das Chart analysiert und das trading verhalten auf verschiedenen Plattformen, fehlt diese Kausalität, da sie auch keinerlei Zugang dazu hat.

Natürlich kann man trotzdem mit Krypto Algorithmen Geld verdienen. Anbieter wie bitcode ai bieten Tradingprogramme an, die gut reagieren und schnell handeln können, dennoch muss man als Mensch immer wachsam bleiben, denn eine ultimative Waffe ist sowas leider auch nicht. Der Markt und auch die Menschen die hier handeln müssen sich an keine Logik halten und eine K.I. ist auch nur in der Lage Informationen zu verarbeiten, die sie auch erhält. Das erkennen von Kausalitäten ist zwar die große Stärke des Deep Learning einer K.I., aber Kausalitäten zu deduzieren ist meist für Menschen einfacher, weil wir Informationen anders und vielleicht auch schneller verarbeiten können.

Eine künstliche intelligenz, egal wie gut sie in ihrem jeweiligen Bereich sein kann wird also nie die komplexität des menschlichen Geistes erreichen. Dennoch kann uns eine K.I. in einzelnen Bereichen weit übertreffen, nicht nur was die Geschwindigkeit angeht, sondern auch was effizienz betrifft. Aber solange eine solche künstliche Intelligenz noch nicht in der Lage ist Zugriff auf alle relevanten Informationen zu erhalten bergen die Entscheidungen einer K.I. auch ein gewisses Restrisiko. Wer also mit einer KI handeln möchte der sollte sich bewusst sein wie dieses System funktioniert.

Eine gute K.I. sollte immer in der Lage sein bewährte Strategieen auf komplexere Probleme anzuwenden. Hinzukommen sollte ein Blick auf menschliche Profitrader, die große Gewinne erzielen kombiniert mit einem umfangreichen Überblick über Handelsplattformen und große Accounts der jeweiligen Kryptowährung. Mit dieser Art an Informationen sollte eine gute K.I. durchaus in der Lage sein ein gutes Ergebnis zu erzielen. Als Kunde sollte man auch immer in der Lage sein das Risiko entsprechend wählen zu können das ein solcher K.I. Trading Bot eingehen kann, darf bzw. wird.

Leider sind wir in der Praxis aber selten auf einen Handelsbot gestoßen der uns so weit über seine Funktionen und seine Entscheidungen aufklären konnte bzw. wollte. Dementsprechend muss man einem Bit schon ein wenig Vertrauen entgegen bringen um ein angemessenes Handelsziel erreichen zu können.

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