15 Jahre Haus zum Ramper Moor

Im Haus am Ramper Moor wurde kräftig gefeiert.
Im Haus am Ramper Moor wurde kräftig gefeiert.

(PM/ Diakoniewerk). … unter diesem Motto lud Anneliese Humann, Leiterin des Hauses zum Ramper Moor, zum diesjährigen Angehörigen- und Betreuertreffen ein. Das Haus zum Ramper Moor ist eine Einrichtung der Diakoniewerk Neues Ufer gGmbH. Sie ist evangelischer Träger sozialer Einrichtungen in der Landeshauptstadt Schwerin und ihrem Umland. Kinder, Jugendliche, Auszubildende, Senioren und Menschen mit Behinderung finden hier professionelle Hilfe, ein offenes Ohr für ihre Sorgen und kompetente Ansprechpartner, die engagiert weiterhelfen. Die Treffen finden regelmäßig statt, um sich einmal ganz ohne Zeitdruck in angenehmer Atmosphäre zu aktuellen Fragen und Entwicklungen im Heimalltag auszutauschen und Zeit miteinander zu verbringen.

Doch dieses Treffen am Samstag, 17. August 2013 war ein besonders: viele Angehörige und Betreuer von Bewohnern des Hauses nutzten die Gelegenheit, um den besonderen „Geburtstag“ der Einrichtung zu feiern: Nach einer Andacht von Pastorin Ulrike von Maltzahn-Schwarz luden die „Ramper Moor Spatzen“ zum gemeinsamen Singen ein und in fröhlichen Gesprächsrunden wurden viele Erinnerungen aus den vergangenen 15 Jahren wachgerufen. Einige der Bewohner wohnen schon von Anfang an in der Einrichtung und konnten sich erinnern:

Das Haus zum Ramper Moor war ehemals ein Hotel, das vor 15 Jahren zum Verkauf stand. Das Diakoniewerk Neues Ufer suchte zu dieser Zeit nach Möglichkeiten für den Umzug von zwei Wohngruppen aus dem Haus Arche, um Bewohner aus Neu Damerow aufnehmen zu können. Mit der Aufteilung und den vielen Zimmern und Bädern war das ehemalige Hotel geradezu ideal. Außerdem gab es eine geräumige Küche und einen Essbereich mit angeschlossener Terrasse. So fiel dann auch die Entscheidung für diesen Standort und die Umbaumaßnahmen konnten beginnen. Heute stehen hier 16 Einzel- und zwei Doppelzimmer zur Verfügung.

Zur Zeit gibt es acht Seniorenplätze für Menschen, die aufgrund ihres Alters nicht mehr zur Arbeit gehen. „So richtig fertig wird man in einem Haus ja nie“ sagt Anneliese Humann und weiter: „genau wie in einer Familie ändern sich Vorstellungen und Wünsche mit der Zeit. Dann stülpen wir keine neuen Ideen über, sondern sprechen mit unseren Bewohnern über Veränderungs- und Gestaltungsmöglichkeiten: Wie wollen sie sich einbringen, damit sie sich hier wohlfühlen? Selbstständigkeit achten und unterstützen, wo es nötig ist – ist das nicht Inklusion im Kleinen? Wenn unsere Bewohner dann von „ihrem Zuhause“ sprechen – das macht uns zufrieden und glücklich.“

Redaktion

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