Fünf interessante Fakten über Kontaktlinsen

Warum sind Kontaktlinsen so viel beliebter als Brillen? Eine Frage die oft gestellt wird und dazu haben wir für euch fünf Fakten.

 

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Kontaktlinsen beliebter als Brillen? Foto: Mirko Waltermann | pixelio.de

 

Viele Menschen setzen heutzutage lieber auf Kontaktlinsen als auf eine Brille, da man mit solchen Linsen wesentlich flexibler im Alltag ist: kein lästiges Beschlagen, kein Schmutz, kein Wechsel der Brille bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen, keine besondere Vorsicht beim Sport, jederzeit zum Tragen geeignet. Insgesamt bieten Kontaktlinsen ihrem Träger viele Vorteile. Was man über Kontaktlinsen wissen sollte, fassen die folgenden fünf Fakten zusammen.

 

1. Die ersten Kontaktlinsen bestanden aus Plexiglas

 

Kauft man heute Kontaktlinsen, bestehen diese aus weichem flexiblem Material, das sich optimal an das Auge anschmiegt. Doch das war nicht immer so. 1936 wurden in Deutschland erstmals Kontaktlinsen entwickelt. Sie bestanden aus einem Kunststoff, der heute als Plexiglas bekannt ist. Problematisch bei dieser Art Linsen war, dass sie keinen Sauerstoff an das Auge ließen. Deshalb konnten sie nur wenige Stunden getragen werden. Heutige, weiche Kontaktlinsen bestehen aus einem Silikon- oder Hydrogel, das sich dem Auge anpasst und sauerstoffdurchlässig ist, was einen langen Tragekomfort garantiert.

 

2. Kontaktlinsen schützen vor tränenden Augen beim Kochen

 

Dadurch, dass die Kontaktlinse direkt auf dem Auge liegt und nur Sauerstoff hindurchlässt, schützt sie das Auge beispielsweise vor den Dämpfen einer Zwiebel. Durch das Anschneiden der Zwiebel wird ein Enzym freigesetzt, das in einer chemischen Kettenreaktion schließlich ein Gas produziert. Dieses reizt normalerweise die Augen, durch Kontaktlinsen dringt es aber nicht hindurch. Deshalb tränen Kontaktlinsenträgern die Augen in der Küche weitaus seltener.

 

3. Kontaktlinsen verschwinden nicht hinter dem Augapfel

 

Das ist eine weitverbreitete Horrorvorstellung unter (angehenden) Kontaktlinsenträgern. Anatomisch ist dies allerdings unmöglich, Hautfalten hinter dem Auge verhindern das. Je nach Linsentyp können die Sehhilfen unterschiedlich stark verrutschen, aber nicht verschwinden. Weiche Kontaktlinsen sind so groß, dass sie kaum verrutschen, und die etwas kleineren harten Kontaktlinsen können sich zwar verschieben, ein Augenarzt kann sie aber ganz leicht wieder in Position bringen.

 

4. Kontaktlinsen können beim Schwimmen aus dem Auge gespült werden

 

Wenn eine Welle ungünstig das Gesicht trifft, kann es passieren, dass die Kontaktlinsen aus den Augen geschwemmt werden. Das passiert allerdings selten. Dennoch ist es grundsätzlich ratsam, die Kontaktlinsen vor dem Schwimmen herauszunehmen. Das Wasser überträgt Keime und Bakterien, die sich auf der Linse absetzen und zu Augenreizungen führen können. Im schlimmsten Fall kommt es sogar zu Infektionen. Deshalb ist es auch nicht ratsam, Kontaktlinsen mit Wasser statt mit Pflegemittel zu reinigen.

 

5. Bald können Kontaktlinsen auch Blutzucker messen

 

Forscher aus Südkorea haben Kontaktlinsen entwickelt, die über die Tränenflüssigkeit den Blutzuckerspiegel des Trägers messen können. Damit würde beispielsweise für Diabetiker der regelmäßige Check durch Blutabnehmen entfallen und die Kontrolle der Werte würde wesentlich einfacher. Lichtimpulse warnen dabei vor zu hohen Blutzuckerwerten. Die Methode ist zwar noch nicht ausgereift, bietet aber viel Potential für Innovationen, mit denen die Zukunft nachhaltig verändert werden kann.

 

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