Schwerin: Ab heute ist die Lübecker Straße wieder offen

Ab heute rollen wieder Fahrzeuge durch die Lübecker Straße zwischen Steintraße und Platz der Freiheit. Am Montag war Baudezernent Bernd Nottebaum vor Ort.

Baudezernent Bernd Nottebaum (vorn rechts) besichtigt die fertiggestellte Lübecker Straße in der Paulsstadt von Schwerin. | Foto: Susann Jentzen, LGE

Erleichterung für viele Autofahrer. Noch in dieser Woche erfolgte die Freigabe der Lübecker Straße in Schwerin für den Verkehr. Die Bauarbeiten zwischen der Severinstraße und dem Platz der Freiheit (zweiter Bauabschnitt) sind damit beendet. Autofahrer haben, wie es am Montag hieß, ab heute wieder freie Fahrt. Damit endet ein gut zweijähriges Baugeschehen in der Straße.

 

„Mehr Verkehrssicherheit und höhere Lebensqualität“

Am vergangenen Montag überzeugten sich Bernd Nottebaum, Baudezernent und 1.Stellvertreter des Oberbürgermeisters der Landeshauptstadt Schwerin und auch Vertreter des zuständigen Ortsbeirates vor Ort von der Qualität der Arbeiten: „Ich freue mich, dass wir mit der grundhaften Erneuerung in diesem Bereich ein wichtiges Straßenbauprojekt in unserer Stadt abschließen können. Mit der Fertigstellung haben wir nicht nur mehr Verkehrssicherheit, sondern auch eine höhere Lebens- und Aufenthaltsqualität für alle Anwohner und Besucher“, so Bernd Nottebaum. Er zeigte sich auch mit dem Zeitpunkt der Fertigstellung zufrieden. Bei einem derart umfangreichen Projekt und mit Blick auf die Umstände während der zwei Jahre, seien zwei Wochen über der Planung absolut im „grünen Bereich“.

 

Umfangreiches Projekt mehrerer Partner

Die Koordination der Neugestaltung verantwortete dabei die LGE-Mecklenburg-Vorpommern GmbH, die als treuhänderische Sanierungsträgerin für Schwerin tätig ist. Bereits seit März 2019 liefen die sehr umfangreichen Bauarbeiten. Bautechnisch erfolgte eine Kernsanierung, sodass sich die Landeshauptstadt, die Stadtwerke Schwerin und die Schweriner Abwasserentsorgung (SAE) gleichermaßen am Bauprojekt beteiligten. Neben der Fahrbahn fand auch eine Erneuerung der darunter liegenden Schichten wie die Asphalttrag- und die Frostschutzschicht statt. Zudem erneuerten die Partner die Versorgungs- und Entsorgungsleitungen sowie die dazu gehörenden Hausanschlüsse. Die Gehwege erhielten den für die Innenstadt typischen Kleinklinkerpflaster und die Stellflächen Großformatpflaster aus Granit. Außerdem erfolgte die Installation einer neuen Straßenbeleuchtung zwischen dem Platz der Freiheit und der Steinstraße. Die Bauleitung übernahm dabei das Ingenieurbüro BAUWAS aus Raben Steinfeld. die Bauarbeiten führte die TuK – Tief- und Kulturbau GmbH aus Schwerin aus.

 

Lübecker Straße im Sanierungsgebiet nun fertig

„Damit ist die Lübecker Straße innerhalb des Sanierungsgebietes Paulsstadt komplett saniert“, erklärt Robert Erdmann, Geschäftsführer der LGE. „Hier in diesem Stadtgebiet konnten wir schon einige Straßen und Plätze aufwerten und spannende Projekte realisieren. Der Hort ‚Schwerin-Mitte‘ in der Friedensstraße, die Erneuerung der Wittenburger Straße und die in Sanierung befindliche Erich-Weinert-Schule, die modernste Lernbedingungen bieten wird, sind nur einige Beispiele.“

 

Am Rand auch Aussage zur Franz-Mehring-Straße

Weitere Projekte in der Paulsstadt stünden noch an. Darunter auch die Umgestaltung des Paulskirchen-Umfeldes. Vertreter von Ortsbeirat und LGW sprachen sich am Rand des Zusammenkommens dabei für eine baldige Sanierung der Franz-Mehring-Straße aus. „Seit gut zehn Jahren sind sich alle Beteiligten einig darüber, dass eine grundhafte Sanierung dieser wichtigen Straße dringend erforderlich ist. Viel zu oft gab es dann Gründe, die zu einer Verschiebung führten. Damit muss Schluss sein. Hier müssen wir handeln“, so der stellvertretende Ortsbeiratsvorsitzende Joachim Pötter. Baudezernent Nottebaum gab ihm in der Sache Recht und sagte zu, dass die Franz-Mehring-Straße nach dem bevorstehenden Bau der Wallstraßen-Brücke sofort in Angriff genommen wird.

 

Die Baukosten für die Sanierungsmaßnahme Lübecker Straße betragen für die Oberflächengestaltung inklusive Beleuchtung rund eine Million Euro. Finanziert wurde die 312 Meter lange Oberflächenerneuerung von der Landeshauptstadt Schwerin sowie vom Bund und Land mit 600.000 Euro.

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