Schwerin: Erneut Verfolgungsjagd in der Stadt

Zu Fuß durften drei junge Männer aus Nordwestmecklenburg nach Hause laufen, nachdem sie sich zuvor eine Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert hatten.

Wieder Blaulicht in Schwerin | Symbolbild

Erst kürzlich berichteten wir von einer Verfolgungsjagd, die erst an einer Fahrzeugsperre auf der A 14 endete. Da gegen den Fahrer bereits ein Haftbefehl vorlag, fuhr er sprichwörtlich „direkt ein“. Jetzt kam es erneut zu einer Verfolgung.

Statt Fahrzeugkontrolle kommt es zur Verfolgungsjagd

Im aktuellen Fall hatte die Besatzung eines Streifenwagens der Polizei Schwerin den richtigen Riecher. Am gestrigen Morgen entschieden sich die Beamten, einen VW Passat in der Lübecker Straße zu kontrollieren. Doch dies gelang erst einmal nicht, denn dessen Fahrer entschied sich zur Flucht. In rasanter Fahrt ging es über die Lübecker Straße in das Wohngebiet Büdnerstraße. Vermutlich wachten manche Bewohner durch die quietschenden Reifen und aufheulende Motoren unplanmäßig aus dem Schlaf.

Flucht endet am Gartenzaun

Wie die verfolgenden Beamten im nachhinein sagten, war es mehr als Glück, dass der fliehende Passat nicht parkende Fahrzeuge in Mitleidenschaft zog. Ein abruptes Ende fand die verwegene Jagd dann vor einer verschlossenen Gartenpforte im Gosewinkel. Die drei Insassen des Passat „durften“ nun aussteigen – Personenkontrollen folgten. Bei dem 20-jährigen Fahrer bestand schnell der Verdacht einer Fahrt unter Einfluss von Betäubungsmitteln. Eine Blutprobenentnahme musste daher angeordnet werden. Der Führerschein – übrigens auf Probe – ist nun erst einmal bei der Polizei Schwerin. Die Durchsuchung des Fahrzeugs brachte dann diverse Betäubungsmittel ans Tageslicht. Diese sind beschlagnahmt.

Nach Hause gings zu Fuß

Die drei aus dem Landkreis Nordwestmecklenburg stammenden Passat-Insassen durften nach der Kontrolle den Heimweg zu Fuß antreten. Das Fahrzeug blieb vor Ort – die Schlüssel sind erst einmal bei der Polizei. Gegen den Fahrzeugführer ermittelt die Polizei nun wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs und des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.  Gegen die beiden weiteren Insassen laufen jetzt ebenfalls Ermittlungen wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.

 

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