Schwerin: IHK für mehr Hochschule und Wissenschaft

Die IHK zu Schwerin sieht in einer Weiterentwicklung des Wissenschafts- und Hochschulstandorts Schwerin eine wichtige Säule zur Stärkung der Region.

Die Fachhochschule des Mittelstandes (FHM) in Schwerin

Gerade auch in den vergangenen Wochen des coronabedingten Lockdown haben die Hochschulen in Schwerin ihre Leistungsfähigkeit erneut unter Beweis gestellt. Sind sie normalerweise überwiegend auf Präsenzlehre ausgerichtet, erfolgte eine schnelle und effektive Umstellung auf digitale Angebote. Selbst öffentliche Veranstaltungen finden inzwischen im Netz statt. Ein klares Signal auch an die Wirtschaft, dass man selbst in unplanmäßigen Krisensituationen verlässlich an der Seite von Studierenden und Partnern steht. Eine wichtige und stabile Grundlage, um den Wissenschafts- und Hochschulstandort Schwerin weiter auszubauen.

Stadtvertretung beschließt über Konzept zum Wissenschafts- und Hochschulstandort 

Konkret auch mit diesem Thema befasst sich die Stadtvertretung Schwerin am kommenden Montag in der Aula des Goethe-Gymnasiums. Auf ihrer ambitionierten Tagesordnung befindet sich dabei nämlich auch die Konzeption „Schwerin als Wissenschafts- und Hochschulstandort weiterentwickeln“. „Die IHK zu Schwerin begrüßt, dass die Stadtvertretung dieses wichtige Thema auf die Agenda gesetzt hat. Wir hoffen, dass nach einer positiven Beschlussfassung bald konkrete Umsetzungsschritte folgen“, so Siegbert Eisenach, Hauptgeschäftsführer der IHK zu Schwerin. Er macht damit deutlich, dass die Kammer, die große Teile der regionalen Wirtschaft vertritt, eine Stärkung und konkrete Weiterentwicklung des Hochschule- und Wissenschaftsstandortes Schwerin als wichtige Stärkung der gesamten Region ansieht. Es liege im Interesse der Wirtschaft, die regionale Innovationskraft weiter zu stärken, und den akademischen Nachwuchs in Westmecklenburg zu sichern. Verfügbare Fachkräfte seien dabei der entscheidende Faktor für Investitionsentscheidungen im Bereich der Produktion aber auch Forschung und Entwicklung.

Stärkung und Weiterentwicklung bedeutet wichtige Impulse für die Region

„Durch eine Beschlussfassung der Stadtvertretung wird eine wichtige Grundlage für die Gespräche des Oberbürgermeisters mit Hochschulen, Forschungsinstituten und der Landespolitik geschaffen“, betont Eisenach. Denn im vorgelegten Schweriner Konzept gibt es einige vielversprechende Ansatzpunkte, um die Hochschul- und Forschungslandschaft des Landes weiter zu stärken. Dadurch können zusätzliche Studierende aus der Metropolregion Hamburg nach Mecklenburg-Vorpommern gelockt werden. „Ich bin überzeugt, dass sich durch vertrauensvolle Kooperation mit bestehenden Hochschulen und Forschungsinstituten eine Win-Win-Situation für alle ergeben kann“, so Eisenach abschließend.

Stephan Haring

Stephan Haring ist freier Mitarbeiter unserer digitalen Tageszeitung. Er hat ein Bachelor-Studium der Kommunikationswissenschaften an der Universität Erfurt mit den Nebenfächern Sozialwissenschaften & Politik absolviert. Im Nachhinein arbeitete er in leitenden Funktionen der Presse- & Öffentlichkeitsarbeit, im Leitungsbereich eines Unternehmens sowie als Rektor einer privat geführten Hochschule. Über mehrere Jahre organisierte und realisierte er mit der durch ihn entwickelten LOOK das größte Schweriner Fashionevent. Er arbeitet er freiberuflich als Texter, Pressesprecher, Textkorrektor und Ghostwriter sowie als Berater in verschiedenen Projekten. Im größten Schweriner Ortsbeirat ist er als Vorsitzender kommunalpolitisch aktiv.

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