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Abgeschlossenes Straßenbauprojekt
Verkehr auf Rogahner Straße wieder freigegeben

Nach Jahren der Planung und Diskussion ist die Rogahner Straße, eine vielbefahrene Zufahrt von Görries in die Innenstadt, ab Freitagnachmittag wieder vollständig befahrbar. Mit der Verkehrsfreigabe des zweiten Bauabschnitts zwischen

  • Veröffentlicht Dezember 23, 2023

Nach Jahren der Planung und Diskussion ist die Rogahner Straße, eine vielbefahrene Zufahrt von Görries in die Innenstadt, ab Freitagnachmittag wieder vollständig befahrbar. Mit der Verkehrsfreigabe des zweiten Bauabschnitts zwischen Schulzenweg und Obotritenring wurde ein aufwändiges Bauprojekt finalisiert.

Mit einem symbolischen Scherenschnitt haben Wirtschaftsminister Reinhard Meyer (4.v.r.), Oberbürgermeister Rico Badenschier (3.v.r.), die stellvertretende Stadtpräsidentin Cordula Manow (links), die Vorsitzende des Bauausschusses Silvia Rabethge (Mitte) und der Geschäftsführer der Firma Matthäi Björn Bick (rechts) die Rogahner Straße heute Mittag für den Verkehr freigegeben. Foto: Ulrike Auge
Mit einem symbolischen Scherenschnitt haben Wirtschaftsminister Reinhard Meyer (4.v.r.), Oberbürgermeister Rico Badenschier (3.v.r.), die stellvertretende Stadtpräsidentin Cordula Manow (links), die Vorsitzende des Bauausschusses Silvia Rabethge (Mitte) und der Geschäftsführer der Firma Matthäi Björn Bick (rechts) die Rogahner Straße heute Mittag für den Verkehr freigegeben. | Foto: Ulrike Auge

 

Die über 2 Kilometer lange Rogahner Straße erlebte eine umfassende Sanierung, die insgesamt 10,5 Millionen Euro kostete, davon wurden 3,8 Millionen Euro durch das Land Mecklenburg-Vorpommern finanziert. Oberbürgermeister Rico Badenschier bezeichnete den Bau als eines der größten Straßenbauvorhaben der vergangenen Jahre.

 

Vielseitige Verbesserungen für die Anwohner

Neben der Fahrbahnsanierung entstanden neue Geh- und Radwege für den Ortsteil Görries. Die Beke-Brücke und die Eisenbahnunterführung zum Dwang wurden erneuert. Die Maßnahme erfolgte in Zusammenarbeit mit den Stadtwerken Schwerin und der SAE Schweriner Abwasserentsorgung, beauftragt wurde die Ausführung durch die Firma Matthäi aus Leezen.

Die Sanierung umfasste die Straßenentwässerung, Straßenbeleuchtung und Ver- und Entsorgungsleitungen für Wasser, Abwasser, Strom und Kommunikation. Zudem wurden Grundstückszufahrten und Verbindungswegen optimiert.

 

Herausforderungen und Diskussionen

Das Projekt war von Diskussionen über hohe Ausbaubeiträge begleitet, was zu Verzögerungen führte. Eine eigene Ergänzungssatzung wurde eingeführt, um unverhältnismäßig hohe Beiträge zu mildern. Trotz der Abschaffung der Ausbaubeiträge im Land konnten einige Grundstückseigentümer keine Einigung erzielen, was zu einem Planfeststellungsverfahren und weiteren Verzögerungen führte.

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Redaktion

der digitalen Tageszeitung Schwerin-Lokal. Kontakt: redaktion@schwerin-lokal.de

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