Im Haus „Weststadt“ erzählt man sich „alte Geschichten“

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Die Bewohner und Mitarbeiter des Haus „Weststadt“ lauschten aufmerksam den spannenden Geschichten des Kulturvereins Sagenland e.V. Foto: SOZIUS

(us). Das Petermännchen kennt in Schwerin jedes Kind. Und weil aus „Kindern Leute werden“ natürlich auch jeder Erwachsene. Touristen erleben die Gestalt bei einer Städterundfahrt. Umweltbewusste Schweriner im Öffentlichen Nahverkehr. Wer oder was ist aber dieses Petermännchen?

In der Sozius-Einrichtung Haus „Weststadt“ kann man dies jetzt in einer Sagen-Ausstellung ergründen. „Das Petermännchen sucht nach einem Mädchen, das ihn erlöst. Es muss die Eigenschaften besitzen, nicht schwatzhaft und neugierig zu sein. Er sucht jetzt schon seit 800 Jahren“, schmunzelt Gottfried Holzmüller vom Kulturverein Sagenland e.V., bei der Eröffnung der Schau. Die Ausstellung wird für vier Wochen im Haus „Weststadt“ zu Gast sein.

Der Kulturverein kümmert sich um den reichen Sagenschatz Mecklenburg Vorpommerns. Das kam bei den Bewohnern des Hauses Weststadt an. Mancher erinnerte sich selbst an die eine oder andere Geschichte. So die Bewohnerin Armgard Meffert, die früher im Schweriner Schloss die Pädagogische Schule besuchte. Sie berichtete von der Geschichte der Felsengrotte, die von Pinnow bis ins Schweriner Schloss reichen soll. Der Sage nach, wurde dieser unteriridische Gang von dem Petermännchen genutzt. „Nach diesem Gang habe ich früher wirklich einmal gesucht, das hat Spaß gemacht!“, so Meffert.

„Eine tolle Zeit muss das damals gewesen sein!“, stimmte Gottfried Holzmüller ihr zu. So ließen sich sich die Bewohner und Mitarbeiter des Haus „Weststadt“ gerne in die märchhafte Welt der Sagen entführen und werden wohl noch des Öfteren vor den Bildern Halt machen und sich Geschichten aus vergangenen Zeiten erzählen.

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