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Musikalische Zeitreise mit Anton Kryukov

  Neun Kilo Gewicht, mehr als 200 Tasten und Knöpfe. Ein Virtuose beherrscht dieses teils orchesterlaute, teils streicherzarte Instrument, das Bajan, das russische Knopfakkordeon. Anton Kryukov spielt dieses ursprüngliche Volksmusikinstrument,

  • Veröffentlicht Juli 24, 2018
Anton Kryukov Foto: Fred-Ingo Pahl

 

Neun Kilo Gewicht, mehr als 200 Tasten und Knöpfe. Ein Virtuose beherrscht dieses teils orchesterlaute, teils streicherzarte Instrument, das Bajan, das russische Knopfakkordeon. Anton Kryukov spielt dieses ursprüngliche Volksmusikinstrument, dass wie kein zweites die russische Volksseele mal ausgelassen-temperamentvoll und ein anderes Mal traurig-beseelt widerspiegelt.

So bedeutend war und ist dieses Instrument, dass viele Komponisten, sogar Tschaikowsky, das Bajan in ihre Werke integrierten. Kompositionen von Bartholdy, Schubert oder Bach scheinen wie dafür geschaffen, von diesem imposanten und vielschichtigen Instrument neu arrangiert zu werden. Auch klassische Kompositionen mit dem Bajan zu spielen, hat in Russland Tradition. Und in dieser Tradition spielt Anton Kryukov viele seiner Konzerte.

So auch am Samstagnachmittag, des 28. Juli. Um 15 Uhr spielt der vielen musikbegeisterten Schwerinern inzwischen bekannte Bajanist ein romantisches Konzert im Freilichtmuseum Schwerin-Mueß.

Für nur fünf Euro Museumseintritt können Besucher einen interessanten Rundgang durch die historischen Dorfgebäude, über das weitläufige Gelände mit seinen Gärten und Streuobstwiesen direkt am Südufer des Schweriner Sees und ein Konzert der Extra-Klasse erleben.

 

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Redaktion

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