Schwerin: Telefonbetrüger weiter am Werk

In letzter Zeit kam es im Umland von Schwerin zu wiederholten betrügerischen Telefonanrufen. Die Polizei warnt nochmals ausdrücklich vor der Masche.

Gerade auch ältere Menschen suchen sich die oftmals pietätlosen Telefon-Betrüger aus. Auch in Schwerin. | Foto: Symbolbild

Immer wieder verzeichnet auch die Polizei Schwerin die Versuche dreister Betrüger, per Telefon und mit erfundenen Geschichten Menschen um ihr Erspartes zu bringen. Besonders häufig finden diese Anrufe dabei bei älteren Personen statt. Wie die Polizei nun mitteilte, kam es auch in den vergangenen Tagen weiterhin im Umland von Schwerin zu entsprechenden Fällen. Daher ist auch in der Landeshauptstadt Vorsicht geboten.

 

Vermeintliche Tochter rief aus dem Hintergrund

Dabei scheint die Dreistigkeit der Kriminellen wirklich keine Grenzen zu kennen. So rief kürzlich beispielsweise eine unbekannte Anruferin bei einer Frau an und gab sich als Polizeibeamtin aus. Eine bislang schon häufiger beobachtete Masche. Dieses Mal sollte die Tochter der Frau einen schweren Verkehrsunfall verursacht haben.  Dabei sei eine Frau getötet worden. Die Tochter der Angerufenen befände sich derzeit aufgrund des durch sie verschuldeten Unfalls in Untersuchungshaft. Die Zahlung einer Kaution könnte sie erst einmal wieder in Freiheit bringen. Damit die ganze Geschichte glaubwürdiger und dramatischer erscheint, rief eine andere Frauenstimme aus dem Hintergrund „Mama, Mama, es ist etwas Schlimmes passiert…“. Dies sei die inhaftierte Tochter, hieß es.

 

Angerufene handelte richtig und verhinderte so Betrug

Die aus der Region Wittenburg stammende Angerufene beendete das Telefonat und rief nun ihrerseits ihre leibliche Tochter an. So stellte sich der dramatische Anruf als Betrugsversuch heraus. Die Polizeiinspektion Ludwigslust registrierte allein am Mittwoch dieser Woche weitere fünf Anrufe ähnlicher Art. Auch in den vergangenen Tagen scheiterten die Täter in der Regel. Mehrere Versuche ähnlicher Art wurden der Polizei inzwischen gemeldet. Die Beamten gehen aber von einer größeren Dunkelziffer aus.

Daher warnt die Polizei nochmals vor dieser Anrufmasche. Entsprechende Telefonate, auch wenn sie noch so stark die eigene Emotion berühren, sollte man sofort beenden und vor allem keinerlei Angaben zu den eigenen Vermögensverhältnissen tätigen. Diese Warnung trifft nicht nur die Menschen um sondern auch in Schwerin. Denn schnell kann es auch hier zu klingelnden Telefonen mit betrügerischem Hintergrund kommen.

 

Auch in Schwerin ist Vorsicht geboten!

Auch weist die Polizei darauf hin, keinesfalls Fremde in die eigene Wohnung zu lassen. Sollten uniformierte Personen um Einlass bitten, sollten sich die Wohnungsinhaber stets den Dienstausweis der Polizei oder auch die Kripo-Marke zeigen lassen. Bleibt Unsicherheit, kann man sich auch die Namen der Beamten nennen lassen und bei der Polizei nachfragen, ob es solche Beamte gibt und ob diese derzeit in einem entsprechenden Einsatz sind. Ob in oder um Schwerin: Es ist Vorsicht geboten!

Redaktion

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