Schwerin: Kellerbrand macht Wohnungen vorübergehend unbewohnbar

Ein Kellerbrand mit massiver Rauchentwicklung, in dessen Folge auch die Stromversorgung im Haus ausfiel, machte am frühen Morgen des gestrigen Mittwochs zahlreiche Wohnungen in einem Mehrfamilienhaus im Mueßer Holz in Schwerin vorübergehend unbewohnbar.

Nächtlicher Einsatz der Feuerwehr im Mueßer Holz in Schwerin. (Bild eines früheren Einsatzes) | Foto: Einsatzkräfte

Wie verschiedene Medien am gestrigen Mittwoch übereinstimmend berichteten, ermittelt die Polizei in Schwerin nach einem Kellerbrand wegen des Verdachts der fahrlässigen Brandstiftung.

Gegen 4 Uhr war die Feuerwehr der Landeshauptstadt aufgrund eines Brandes mit massiver Rauchentwicklung in die Einsteinstraße gerufen worden. 25 Personen mussten nach Angaben der Einsatzkräfte in der Folge über den verrauchten Bereich des fünfgeschossigen Mehrfamilienhauses in Sicherheit gebracht werden. Wie die Feuerwehr, die mit 31 Einsatzkräften der Berufsfeuerwehr sowie der Freiwilligen Feuerwehren Schlossgarten und Wüstmark sowie mit dem Rettungsdienst der Berufsfeuerwehr im Einsatz war, berichtet, war die Rauchentwicklung auf einen Elektroverteiler im Keller zurückzuführen. Ob und inwieweit hier externer Einfluss eine Rolle spielte, dürften die Ermittlungen der Polizei ergeben. Zwischen 20 und 25 Wohnungen sind nach Feuerwehr-Angaben vorübergehend nicht bewohnbar. 

Wir fragten bei Stadtsprecherin Michaela Christen nach, was mit diesen Menschen nun geschieht, und erfuhren, dass viele von ihnen wohl bereits bei Bekannten untergekommen sein. Zudem unterstütze die WGS, wie schon kürzlich in der Ziolkowskistraße 37 (defekter Fahrstuhl), durch die Bereitstellung der vorhandenen Notwohnungen. So konnte die WGS offenbar sieben Haushalte mit insgesamt 12 Personen versorgen. „Dabei befinden sich die Notwohnungen, in die die betroffenen Personen nun vorübergehend unterkommen, alle im Mueßer Holz, sodass die Betroffenen keinen weiten Weg auf sich nehmen müssen“, so Michaela Christen weiter. Auch soll es von Seiten der SWG Unterbringungsangebote gegeben haben. Alles in allem ist also davon auszugehen, dass niemand hängengelassen wurde. Das dürfte in dieser Situation die wichtigste Botschaft sein. 

Der Schaden im Keller wird übrigens auf rund 40.000 Euro geschätzt.

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