Schwerin: „Och nö“ – Polizei überrascht Einbrecher

"Och nö" - so die enttäuschte Reaktion eines Einbrechers gestern in Schwerin, als die Polizei während seiner Tat plötzlich hinter ihm stand.

Wieder rückte die Polizei in bzw. um Schwerin aus. | Foto: Symbolbild

Schon in den sehr frühen Morgenstunden hatte die Polizei Schwerin gestern einen ersten Erfolg zu vermelden. Sie hatte einen Einbrecher gestellt, der in eine Fleischerei eingebrochen war und Wurst geklaut hatte. Wir berichten heute in einem eigenen Artikel darüber. Schon wenige Stunden später folgte wieder ein Einsatz wegen eines gemeldeten Einbruchs. Und wieder sollten die Beamten rechtzeitig vor Ort sein. 

Hausmeister hat Verdacht und ruft die Polizei

Ein Hausmeister hatte die Polizei dabei in die Plöner Straße in Schwerin gerufen. Dort, so zumindest sein Verdacht, war zu eben diesem Zeitpunkt eine fremde Person in den Kellerräumen eines Wohngebäudes zugange. Die Annahme lag nahe, dass er in die Räume einbricht. 

„Och nö“ – so der Tatverdächtige, als er die Polizei bemerkt

Selbstverständlich rückten die Beamten sofort in Richtung Plöner Straße aus. Am Objekt angekommen begaben sie sich unverzüglich in den Kellerbereich des Hauses. Dort angekommen trafen sie auch tatsächlich einen Mann an. Als dieser die Beamten bemerkte, fiel ihm nicht mehr als „Och nö“ ein. Seine fehlende Begeisterung, gerade dabei erwischt worden zus ein, wie er Gegenstände aus einem aufgebrochenen Keller brachte, war unüberhörbar. Der Verdacht des Hausmeisters hatte sich also bestätigt.

Vermutlich war auch sein Rad gestohlen

Nun kam was kommen musste. Die Beamten der Polizei Schwerin durchsuchten den Rucksack des dringend Tatverdächtigen und fanden Gegenstände, die den Anschein von Diebesgut machten. Der erwischte und daher enttäuschte Mann wurde festgenommen und musste mit aufs Revier. Sein Fahrrad beschlagnahmten die Beamten. Nicht etwa, da sie ihn ohnehin in ihrem Einsatzfahrzeug mitnahmen. Vielmehr besteht der Verdacht, dass auch das Rad gestohlen wurde. Der 39-jährige Deutsche wohnt normalerweise nur wenige Straßen vom Tatort entfernt. Er ist wegen mehrfach verübter ähnlicher Delikte bereits polizeibekannt.

Stephan Haring

Stephan Haring ist freier Mitarbeiter unserer digitalen Tageszeitung. Er hat ein Bachelor-Studium der Kommunikationswissenschaften an der Universität Erfurt mit den Nebenfächern Sozialwissenschaften & Politik absolviert. Im Nachhinein arbeitete er in leitenden Funktionen der Presse- & Öffentlichkeitsarbeit, im Leitungsbereich eines Unternehmens sowie als Rektor einer privat geführten Hochschule. Über mehrere Jahre organisierte und realisierte er mit der durch ihn entwickelten LOOK das größte Schweriner Fashionevent. Er arbeitet er freiberuflich als Texter, Pressesprecher, Textkorrektor und Ghostwriter sowie als Berater in verschiedenen Projekten. Im größten Schweriner Ortsbeirat ist er als Vorsitzender kommunalpolitisch aktiv.

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