Schwerin: Rettungswagen in Verkehrsunfall verwickelt

Am gestrigen Dienstagmorgen kam es in Schwerin zu einem Verkehrsunfall, in den auch ein im Einsatz befindlicher Rettungswagen verwickelt war.

Ein Rettungswagen im Einsatz geriet in Schwerin in einen Verkehrsunfall. | Foto: Symbolbild

Nicht erst seit Beginn der Corona-Pandemie sind Pflegekräfte in den Kliniken und Sanitäter in den Rettungswagen (RTW) auch in Schwerin unter oftmals maximaler Belastung. Zusätzlich zu den ohnehin sehr anspruchsvollen Jobs sehen sie sich einem lange unbekannten und noch immer gefährlichen Virus konfrontiert. In keinem RTW-Einsatz können sie sich letztlich sicher sein, nicht doch auf infizierte Personen zu treffen. Hinzu allerdings kommen noch ganz andere Gefahren, denen die RTW-Besatzungen ausgesetzt sind.

 

PKW kracht in Rettungswagen

Eine davon, nämlich die Gefahr durch andere Verkehrsteilnehmer, zeigte sich nun am gestrigen Dienstag wieder in Schwerin. Gegen 5:30 Uhr kam es nämlich zu einem schweren Verkehrsunfall und Bereich der Kreuzung Ludwigsluster Chaussee/Karl-Marx-Alle, in den auch ein Rettungswagen verwickelt war. Wie die Polizei Schwerin mitteilte, befuhr der RTW dabei die Ludwigsluster Chaussee. Fahrtrichtung Innenstadt. Unter Nutzung der Sonder- und Wegerechte fuhr er über die Kreuzung zur Karl-Marx-Allee. So stehen Einsatzfahrzeugen mit eingeschaltetem Blaulicht und/oder Martinshorn beispielsweise auch Kreuzungsquerungen bei roter Ampel zu. Während der Rettungswagen also die Kreuzung überfuhr, näherte sich ein weiteres Fahrzeug aus Richtung Grünes Tal. Dessen Fahrer übersah offenbar den querenden RTW. Es kam zur Kollision, in dessen Folge das einsatzfahrzeug auf die Seite kippte.

 

RTW kippt auf die Seite – Drei verletzte

Die Fahrer beider am Unfall beteiligten Fahrzeuge blieben, wie die Polizei mitteilte, unverletzt. Die drei Personen, die sich im hinteren Teil des Rettungswagen befanden hingegen verletzten sich. Eine Person sogar schwer. Dabei handelte es sich offenbar um den Patienten, den, wie unsere Redaktion erfuhr, die Sanitäter im Rettungswagen gerade intubieren wollten, als es zum Unfall kam.

Beide Fahrzeuge wurden durch den Unfall so beschädigt, dass sie abgeschleppt werden mussten. Der Sachschaden beträgt ca. 50.000 Euro. Zudem entfernten die hinzugerufenen Einsatzkräfte vor Ort noch ausgelaufene Betriebsstoffe von der Fahrbahn. Daher blieb die Kreuzung stadteinwärts für etwa zwei Stunden stadteinwärts gesperrt.

Redaktion

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