Schwerin: Team des SSC zurück aus Quarantäne

Zwei Wochen Quarantäne liegen hinter dem Team des SSC Palmberg Schwerin. Nun startet das Training wieder. Auch die seit Mitte November verletzte Marie Schölzel ist wieder da. Ab 9. Januar stehen dann harte zwei Monate vor der Mannschaft.

Denise Imoudu ist mit Spaß wieder im Kraftraum des SSC Palmberg Schwerin. | Foto: Hanna Jehring

Sie sind wieder vollzählig, gesund und heiß aufs Training. Mannschaft und Trainerstab des SSC Palmberg Schwerin. Am vergangenen Samstag endete eine quälend lang wirkende, zweiwöchige Quarantäne. Die war aufgrund positiver Coronatests nach der Rückkehr vom Champions-League-Turnier in Italien Anfang Dezember notwendig geworden. Insgesamt waren es letztlich sieben Infizierte – fünf Spielerinnen und zwei Personen aus dem Mannschaftsumfeld. Allerdings hatten sie dabei keine oder nur leichte Symptome. Allen geht es inzwischen wieder gut. „Es war schon schwer, die ganze Zeit über motiviert und fokussiert zu bleiben. Wir konnten es kaum erwarten und sind so froh, endlich wieder zusammen trainieren zu dürfen.“  Kapitänin und Außenangreiferin Gréta Szakmáry (28) ist nachvollziehbar erleichtert über die Rückkehr in die Vor-Quarantäne-Normalität.

Zwei Wochen Quarantäne liegen hinter dem Team – Auch Marie Schölzel ist zurück

„Zwei Wochen Quarantäne sind ein großer Unterschied zu zwei freien Wochen, mental wie auch physisch“, bilanziert SSC-Chefcoach Felix Koslowski (36). „Zum einen fehlt komplett die Alltagsbewegung, die man sonst hat. Zum anderen sind auch die Workouts, die wir jeden Tag per Zoom gemacht haben, nicht das gleiche wie ein normales Volleyballtraining, bei dem es viel um Sprünge geht. Wir müssen jetzt vorsichtig wieder anfangen und langsam aufbauen. Die Zeit bis zum ersten Spiel werden wir brauchen, um die Belastung hochzufahren, ohne die Gesundheit der Spielerinnen zu gefährden.“ Besonders für Marie Schölzel, die nach dem Riss von zwei Außenbändern im rechten Fuß im Pokalhalbfinale am 19. November nach einem Monat Pause wieder ins Training einsteigt, muss sich nun zeigen, wie schnell die Mittelblockerin wieder spielfähig sein kann. „Strukturell sollte der Fuß wieder heil sein, ich kann normal laufen. Jetzt geht es um die Funktionsfähigkeit“, sagt die 23-Jährige.

 

Am 9. Januar starten auch die offiziellen Spiele wieder

Der Trainingsplan der nächsten Wochen zeigt nur jeweils ein bis zwei freie Tage zu Weihnachten und Neujahr. Am Samstag, 9. Januar 2021 startet das Team aus Schwerin wieder in den offiziellen Spielbetrieb ein. Dann gilt es in einem Heimspiel gegen Straubing (19 Uhr, Livestream auf sporttotal.tv) nach dann fünf spielfreien Wochen wieder voll anzugreifen. Am Donnerstag, 14. Januar (20:15 Uhr auf SPORT1) kommt es schließlich zum ersten Kräftemessen mit Stuttgart in dieser Saison. Dann steht das vom 19. Dezember verlegte Heimspiel im Spielplan. Die Ersatztermine für die Bundesligapartien gegen Vilsbiburg und Dresden sollten zeitnah stehen. „Die ersten beiden Monate werden dann schon sehr anspruchsvoll. Auch mit der Rückrunde der Champions League Anfang Februar in Schwerin und dem Pokalfinale Ende Februar. Aber wir freuen uns einfach drauf, wieder spielen zu dürfen“, so Felix Koslowski.

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