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Schweriner Linke solidarisiert sich mit streikenden Erzieherinnen

(pm/red) Der Streik der Beschäftigten in den Kinderbetreuungseinrichtungen geht weiter. Nach Berichten mehrerer Medien ist damit zu rechnen, dass der Ausstand auch noch nach Pfingsten fortgesetzt wird. Nachdem Oberbürgermeisterin Angelika

  • Veröffentlicht Mai 22, 2015
Bild: Die Linke.Schwerin
Bild: Die Linke.Schwerin

(pm/red) Der Streik der Beschäftigten in den Kinderbetreuungseinrichtungen geht weiter. Nach Berichten mehrerer Medien ist damit zu rechnen, dass der Ausstand auch noch nach Pfingsten fortgesetzt wird.

Nachdem Oberbürgermeisterin Angelika Gramkow bereits in der Vorwoche den Kommunalen Arbeitgeberverband dazu aufgefordert hatte, ein akzeptables Angebot auf den Tisch zu legen, hat sich nun auch der Schweriner Kreisverband der Linken mit den Erzieherinnen und Beschäftigten der Sozialdienste solidarisiert.

Am heutigen Freitag nahmen die Mitglieder der Stadtvertretung und des Landtages, Helmut Holter und Henning Foerster, zusammen mit dem Kreisvorsitzenden Peter Brill und anderen Genossinnen und Genossen, am Streik vor der Staatskanzlei teil. Der Kreisvorsitzende der Linken, Peter Brill, schließt sich dem Aufruf der Oberbürgermeisterin an und fordert die Arbeitgeber auf, endlich ein Verhandlungsangebot auf den Tisch zu legen, das die Arbeit der Beschäftigten deutlich aufwertet.

In einer Erklärung heißt es: „Es ist ein Skandal, welches Schauspiel die Arbeitgeber hier auf dem Rücken der Beschäftigten, der Eltern und nicht zuletzt auf dem Rücken der Kinder vollführen. Trotz der massiven Belastungen der Erzieherinnen und Erzieher, der Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter, sind die Arbeitgeber nicht bereit, ein vernünftiges Angebot zur Aufwertung dieser gesellschaftlich so wichtigen Berufe auf den Tisch zu legen. Wir freuen uns über die konsequenten Aktivitäten von ver.di und GEW und stehen auch in Schwerin an der Seite der Streikenden!“

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Redaktion

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