Solohornist zu Gast im 4. Sinfoniekonzert der Mecklenburgischen Staatskapelle Schwerin

Im 4. Sinfoniekonzert widmen sich Generalmusikdirektor Mark Rohde und die Mecklenburgische Staatskapelle Schwerin mit drei hochromantischen Kompositionen dem Früh- und Spätwerk von Richard Strauss. Im Mittelpunkt des Programms steht das 1942 komponierte 2. Hornkonzert. Mit Stefan Dohr, Solohornist der Berliner Philharmoniker, konnte die Staatskapelle einen der renommiertesten Hornisten überhaupt als Solisten für das Schweriner Konzert gewinnen.

 

Stefan Dohr | Foto Simon Pauly

 

Stefan Dohr konzertiert als Solist, Kammermusiker und Mitglied der Philharmoniker weltweit. Seine Interpretationen setzen Maßstäbe und inspirieren Generationen von Nachwuchshornisten Das Konzert beginnt mit der Bläserserenade op. 7, die der junge Richard Strauss bereits 1881 im Alter von 17 Jahren schrieb. Mit diesem Werk präsentieren sich die Holzbläser und Hornisten der Staatskapelle kammermusikalisch ihrem Publikum.

Eine Schweriner Erstaufführung steht mit „Aus Italien“ auf dem Programm im Großen Haus. Die Symphonische Fantasie schrieb der 22-jährige Komponist unter dem Eindruck einer Reise, die ihn 1886 nach Rom, Bologna, Neapel, Sorrent, Salerno und Capri führte. Erste Skizzen fertigte er noch während dieser Reise an. In seine bereits unverwechselbare Klangsprache webte Strauss bekannte, volkstümliche Melodien ein. Die wunderbaren musikalischen Bilder und Farben sind frisch und atmosphärisch reich, aber dennoch vom Gestus seiner späteren sinfonischen Dichtungen durchdrungen.

Das Montagskonzert wird vom Generalmusikdirektor moderiert. Für die Konzerte am Dienstag und Mittwochabend wird jeweils um 19.00 Uhr eine kostenlose Einführung im Konzertfoyer angeboten.

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