Stadt vergibt auch 2022 wieder den „Annette-Köppinger-Preis“

Auch in diesem Jahr möchte die Landeshauptstadt Schwerin gesellschaftliches Engagement wieder mit dem „Annette-Köppinger-Preises für Integration und Menschlichkeit“ würdigen. Dabei soll die Unterstützung der vor dem Krieg in der Ukraine Geflohenen im Fokus stehen.

Sozialödezernent Andreas Ruhl sowie der damalige Stadtpräsident Stephan Nolte überreichten den „Annette-Köppinger-Preis“ 2018 an Gertraud Walkow. | Foto: LHS

Hanne Luhdo, stellvertretend für den Verein „Die Platte lebt“ e.V., Ulrike Seemann-Katz für den Flüchtlingsrat Mecklenburg-Vorpommern, Renate Voss für ihr Lebenswerk, der Schweriner Boxclub Traktor für sein Projekt „Boxen statt Gewalt“ und Gertraud Walkow für ihr jahrelanges Engagement in Flüchtlingsunterkünften. Diese fünf engagierten Schwerinerinnen und die Vereine oder Institutionen eint neben ihrem großen Engagement, dass sie Preisträgerinnen und Preisträger des „Annette-Köppinger-Preises für Integration und Menschlichkeit“ in Schwerin sind. Die Auszeichnung soll Einzelpersonen, Vereine oder Initiativen für ihr bürgerschaftliches Engagement und für Zivilcourage, beispielsweise für den Einsatz um einen gesellschaftlichen Zusammenhalt, ehren.

 

2022 soll Auszeichnung Unterstützung der Ukraine-Flüchtlinge würdigen

„Für Zivilcourage und ein friedliches Miteinander in der Stadt hat sich auch die erste Integrationsbeauftragte der Landeshauptstadt in herausragender Weise eingesetzt. Ihr ist deshalb der Preis, der alle zwei Jahre verliehen wird, zu Recht gewidmet“, erklärt Stadtpräsident und Juryvorsitzender Sebastian Ehlers den Anlass. Bereits zum sechsten Mal lobt die Landeshauptstadt Schwerin nun den „Annette-Köppinger-Preis für Integration und Menschlichkeit“ aus. Die Auszeichnung soll in diesem Jahr besonders das herausragende Engagement rund um die in Schwerin angekommenen Ukraine-Geflüchteten würdigen. Vorschlagbar sind dabei Personen, Vereine oder Initiativen, die sich für die Geflüchteten in besonderem Maße einsetzen. „Nach einer coronabedingten Pause ist es in diesem Jahr umso wichtiger, das intensive Engagement für die Ukraine-Geflüchteten zu würdigen, das von der ersten Minute an spürbar war“, ergänzt die Integrationsbeauftragte der Landeshauptstadt, Maren Jakobi, den diesjährigen Schwerpunkt der Ausschreibung.

 

Von Beginn an viel Engagement in Schwerin

Seit Beginn des Kriegs in der Ukraine haben inzwischen etwa 2.300 Menschen Zuflucht in der Landeshauptstadt Schwerin gefunden. Und noch immer trefefn Flüchtende ein. Zahlreiche Ehrenamtliche sowie Vereine und Organisationen sorgenbis heute dafür, dass das Ankommen nach Flucht und Verlust der Heimat leichter fällt. Die Hilfe reicht dabei von Patenschaften über Spendenorganisation, von Sprachmittlung über Fahrdienste bis hin zu Benefizveranstaltungen. Viele Angebote und Informationen sind inzwischen auf www.schwerin.de/ukraine abrufbar.

 

Vorschläge bis 31. Juli einreichen

Die Landeshauptstadt Schwerin bittet bis zum 31.07.2022 um Vorschläge für die Ehrung. Sie sind schriftlich mit Begründung an die Integrationsbeauftragte der Landeshauptstadt Schwerin, Maren Jakobi, Fachstelle Integration, Am Packhof 2-6, 19053 Schwerin oder per E-Mail an integration@schwerin.de zu richten. Das Vorschlagsformular hat die Stadt Schwerin bereits online zur Verfügung gestellt. Nach dem Eingang der Vorschläge entscheidet auch in diesem Jahr eine Jury über die Preisvergabe. Die Verleihung des Preises erfolgt dann im Rahmen der Interkulturellen Woche der Landeshauptstadt Schwerin.

 

 

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