Tote Rentnerin in Mueß: Obduktion bestätigt Tötung

Die Obduktion der am Freitag tot aufgefundenen Rentnerin ist abgeschlossen. Nun muss man offiziell von einem Tötungsdelikt ausgehen.

Symbolbild: Karl-Heinz Laube / pixelio.de

Was bisher nur vermutet wurde, ist nun leider doch traurige Wahrheit: Die 85-jährige Frau, die am Freitag tot in ihrem Haus im Consrader Weg gefunden wurde, ist durch äußere Gewalt gestorben. Das ergab die Obduktion, die gestern in Rostock durchgeführt wurde. Die Staatsanwaltschaft in Schwerin geht nach diesen Erkenntnissen nun von einem Tötungsdelikt aus. Die Ermittlungen sind zum jetzigen Zeitpunkt aber noch nicht abgeschlossen. 

 

Spuren werden noch gesichtet

 

Einzelheiten sollen daher auch aus „ermittlungstaktischen Gründen“ im Moment nicht in der Öffentlichkeit genannt werden. Ob es sich um einen Mord oder um Totschlag oder um fahrlässige Tötung handelt, das müssen die weiteren Ermittlungen zeigen. Auch möchte die Polizei im Moment nicht sagen, ob sie ein oder mehrere mutmaßliche Täter im Visier hat. Im Moment würde man noch Spuren sichten und auswerten. 

 

Nachbarn fanden die Tote am Freitag

 

Nachbarn hatte die Rentnerin am vergangenen Mittwoch gefunden, nachdem ihnen verdächtig erschien, dass die Rolladen am Nachmittag noch unten waren. Da es für die allein lebende Frau untypisch war, betraten die Nachbarn das Haus. Ihn bot sich das Bild einer verwüsteten Wohnung. Schubladen waren aus den Schränken gerissen. Sofort verständigten die Nachbarn dann die Polizei. Diese fand bei der Suche im Haus die tote Frau. 

Der Verdacht eines gewaltsamen Todes drängte sich den Ermittlern aufgrund der Umstände sofort auf. Die Obduktion ergab nun traurige Gewissheit. 

 

Henning Kobs

Journalist. Wohnt in Braunschweig. Schreibt seit der Gründung im Jahr 2013 als freier Mitarbeiter gelegentlich für unsere digitale Tageszeitung. Er arbeitet vor allem im Back-Office der Redaktion.

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