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UNABHÄNGIGE BÜRGER werben für Stadionbrücke für Radfahrer und Fußgänger

Die Fraktion UNABHÄNGIGE BÜRGER setzt sich mit Nachdruck für den Neubau einer Brücke über die Ludwigsluster Chaussee ein, die ausschließlich von Radfahrern und Fußgängern genutzt werden soll.

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  • Veröffentlicht Mai 23, 2023

Die Frak­tion UNABHÄNGIGE BÜRGER set­zt sich mit Nach­druck für den Neubau ein­er Brücke über die Lud­wigslus­ter Chaussee ein, die auss­chließlich von Rad­fahrern und Fußgängern genutzt wer­den soll.

UB-Fraktion fordern Stadionbrücke für Radfahrer.
UB-Frak­tion fordern Sta­dion­brücke für Rad­fahrer. | Foto: Sym­bol­bild

Ein entsprechen­der Antrag wurde bere­its im let­zten Jahr bei der Stadtvertre­tung ein­gere­icht, und nun ste­ht eine Grund­satzentschei­dung über den Neubau an. Die Frak­tion fordert den Haup­tauss­chuss auf, das richtige Sig­nal für Fahrrad- und Fam­i­lien­fre­undlichkeit zu set­zen.

Bere­its im Novem­ber 2017 hat­ten die UNABHÄNGIGEN die Idee vorgeschla­gen, eine neue Brücke als Ersatz für die abgeris­sene „Sta­dion­brücke” zu erricht­en. Nach­dem der Vorschlag im let­zten Jahr zunächst abgelehnt wurde, wurde er nun erneut pos­i­tiv bew­ertet. Die Stadtver­wal­tung hat in der Zwis­chen­zeit die finanziellen Rah­menbe­din­gun­gen und För­der­möglichkeit­en geprüft sowie eine Mach­barkeitsstudie erstellt, die ver­schiedene Vari­anten unter­sucht hat.

 

Verbundenes Verkehrskonzept für Fahrrad- und Fußgängerverkehr

Man­fred Strauß, Frak­tionsvor­sitzen­der der UB, zeigt sich erfreut über die bevorste­hende Grund­satzentschei­dung: „Unser Vorschlag zur Errich­tung ein­er Rad­weg­brücke wurde bere­its bei der Ein­bringung in die Stadtvertre­tung von vie­len Frak­tio­nen gelobt. Nun soll endlich die Entschei­dung getrof­fen wer­den, die Brücke zu bauen und die Pla­nungsleis­tun­gen zu beauf­tra­gen.” Die UNABHÄNGIGEN BÜRGER plädieren für den Neubau ein­er kleineren Vari­ante der ehe­ma­li­gen „Sta­dion­brücke”, um ein durch­dacht­es Verkehrskonzept zu ver­wirk­lichen, das auch die „Dwang-Brücke” ein­bezieht.

Derzeit müssen Rad­fahrer, ob Touris­ten oder Ein­wohn­er Schw­erins, an der viel befahre­nen Lud­wigslus­ter Chaussee eine kom­plizierte und unfre­undliche Über­querung der vier­spuri­gen Straße und der Straßen­bah­n­gleise bewälti­gen. Bere­its bei der ersten Ini­tia­tive der UNABHÄNGIGEN im Jahr 2017 gab es Zus­tim­mung für den Brück­en­bau von der DEHOGA, dem Senioren­beirat und dem ADFC. Angesichts der drastis­chen Verän­derun­gen in der Kli­ma- und Verkehrspoli­tik haben Forderun­gen nach ein­er verbesserten Rad­in­fra­struk­tur einen viel höheren Stel­len­wert in der Stadt­ge­sellschaft und Poli­tik.

„Es ist von großer Bedeu­tung, dass die Mit­glieder des Haup­tauss­chuss­es jet­zt das richtige Sig­nal für Fahrrad- und Fam­i­lien­fre­undlichkeit set­zen”, betont Strauß abschließend.

Inter­essierte Bürg­erin­nen und Bürg­er sind ein­ge­laden, die kom­mende Sitzung des Haup­tauss­chuss­es zu ver­fol­gen und sich über die geplante Rad­weg­brücke zu informieren.