Videoüberwachung am Marienplatz geht los

Bildüberwachung auf dem Schweriner Marienplatz - Montage beginnt in den kommenden Tagen.

Archivbild vom Marienplatz Foto: Niteshift (talk) | Wikipedia.de

 

Nach dem erfolgreichen Abschluss des Vergabeverfahrens zur Bildüberwachung am Schweriner Marienplatz Ende Dezember ist unter Hochdruck an der Umsetzung des Vorhabens gearbeitet worden. In den kommenden Tagen und Wochen wird es zu den ersten sichtbaren Baumaßnahmen auf dem Platz kommen. Zeitnah soll dann mit den Videoaufzeichnungen begonnen werden.

 

Acht Kameras sollen installiert werden 

 

Insgesamt acht Kameras sollen in Zukunft das Geschehen auf dem Marienplatz und somit polizeilich relevante Ereignisse festhalten. Die Technik wird an bereits vorhandenen Lichtmasten installiert. Schilder in ausreichender Zahl werden die Bürgerinnen und Bürger auf die Bildüberwachung hinweisen. Die Aufnahmen werden ins Polizeihauptrevier Schwerin übertragen und dort gespeichert. Ziel der Videoübertragung ist es, zukünftig Straftaten zu verhindern, die öffentliche Sicherheit und Ordnung zu gewährleisten und damit das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger zu stärken.

 

Vor Start Probeaufnahmen 

 

Mit Hilfe der Aufzeichnungen werden Straftaten zudem besser und schneller aufgeklärt werden können. Die gesamte Umsetzung ist eng mit dem Landesdatenschutzbeauftragten abgestimmt. Vor dem offiziellen Start der Aufzeichnungen wird es zu Probeaufnahmen kommen, um die Einstellungen der Kameras zu optimieren und ihre Funktionsfähigkeit zu testen. Diese werden aber nicht polizeilich ausgewertet. Der genaue Start der Bildüberwachung wird seitens des Polizeipräsidiums Rostock bekanntgegeben. Nachdem es auf dem Schweriner Marienplatz immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen Personengruppen gekommen ist, wurde beschlossen, den Platz mit Videokameras auszustatten. Eine Anordnung der Bildüberwachung erfolgt zunächst für sechs Monate.

 

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