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3,5 Millionen EURO aus BUGA-Millionen an Schwerin übergeben

(pm/red). Sechs Jahre sind nach der Bun­des­garten­schau in Schw­erin ver­gan­gen. Gestern nun wurde der Über­schuss offiziell der Stadt übergeben.   Sie war eine der erfol­gre­ich­sten Bun­des­garten­schauen über­haupt und im sech­sten

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  • Veröffentlicht März 20, 2015
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Oberbürgermeisterin Angelika Grakow konnte sich gestern über 3,5 Millionen Euro aus dem BUGA-Überschuss freuen
Ober­bürg­er­meis­terin Ange­li­ka Grakow kon­nte sich gestern über 3,5 Mil­lio­nen Euro aus dem BUGA-Über­schuss freuen

(pm/red). Sechs Jahre sind nach der Bun­des­garten­schau in Schw­erin ver­gan­gen. Gestern nun wurde der Über­schuss offiziell der Stadt übergeben.

 

Sie war eine der erfol­gre­ich­sten Bun­des­garten­schauen über­haupt und im sech­sten Jahr nach Abschluss der BUGA 2009 in Schw­erin fließt nun der verbleibende Über­schuss der BUGA-Gesellschaft an die Lan­deshaupt­stadt Schw­erin. BUGA-Geschäfts­führer Dr. Josef Wolf über­gab aus diesem Anlass gestern auf der Schwim­menden Wiese einen Scheck an Ober­bürg­er­meis­terin Ange­li­ka Gramkow. „Die Abrech­nung ist abgeschlossen und die Gesellschaft so gut wie abgewick­elt. Dass dieses Ver­fahren so schnell durchge­führt wer­den kon­nte, unter­stre­icht ein­mal mehr den Erfolg der Bun­des­garten­schau 2009“, so der Geschäfts­führer.

 

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Aus dem Über­schuss in Höhe von ins­ge­samt etwa 5 Mil­lio­nen Euro sind bere­its 500.000 Euro in die Schw­er­iner Bürg­er­s­tiftung und eine Mil­lion als Rück­zahlung für ein Gesellschaf­ter­dar­lehen an die Lan­deshaupt­stadt geflossen.

 

Schwerin (Buga Maskotchen mit Nolte)
Stadt­präsi­dent Stephan Nolte und BUGA-Maskottchen Fiete ver­ste­hen sich bestens

 

Die restlichen 3,5 Mio. Euro kön­nen jet­zt zusät­zlichen Pro­jek­ten zu Gute kom­men. Stadt­präsi­dent Stephan Nolte und Ober­bürg­er­meis­terin Ange­li­ka Gramkow ver­wiesen in diesem Zusam­men­hang auf den ein­müti­gen Beschluss der fünf Frak­tio­nen der Stadtvertre­tung vom 26. Jan­u­ar: „Die BUGA 2009 war eine tolle Wer­bung für unsere Stadt und auch finanziell ein voller Erfolg. Sie hat unsere Stadt vor allem touris­tisch vor­ange­bracht. Dies war nicht nur der Ver­di­enst der Kom­mu­nal- und der Lan­despoli­tik, son­dern auch der Bürg­erin­nen und Bürg­er, die sich tatkräftig für die Bun­des­garten­schau engagiert haben. Das damals ent­standene Wir-Gefühl trägt bis heute. Deshalb hat die Stadtvertre­tung im Jan­u­ar beschlossen, dass Schw­erin langfristig vom Über­schuss der BUGA prof­i­tieren soll und möglichst viele Men­schen etwas davon haben.“

 

Bürgerstiftung wird auf 1,5 Millionen Euro aufgestockt

 

So wird die Schw­er­iner Bürg­er­s­tiftung um eine Mil­lion Euro aufge­stockt. Weit­ere Mit­tel fließen nach dem Willen der fünf Stadt­frak­tion in die Stärkung des Schw­er­iner Zoos, für den Erhalt und die Pflege der ehe­ma­li­gen BUGA-Flächen, für die Weltkul­turerbe-Bewer­bung, in die Förderung von Aktiv­itäten der Orts­beiräte sowie für drin­gend notwendi­ge Bau­maß­nah­men im Eisen­bah­n­mu­se­um.

 

Lässt sich der Erfolg wiederholen?

 

„Die Bun­des­garten­schau war das beste Stad­ten­twick­lung­spro­gramm in der Geschichte der Lan­deshaupt­stadt und sie wäre ohne die tatkräftige Unter­stützung des Lan­des undenkbar gewe­sen“, betont Ober­bürg­er­meis­terin Ange­li­ka Gramkow. „Da ist es natür­lich ver­ständlich, dass sich viele Schw­er­iner­in­nen und Schw­er­iner wün­schen, dass wir diesen BUGA-Erfolg wieder­holen. Deshalb stellen wir aus dem BUGA-Über­schuss auch Gelder bere­it, um in ein­er Mach­barkeitsstudie eine erneute Bewer­bung Schw­erins für die Bun­des­garten­schau zu unter­suchen. Natür­lich müssen diese Pläne auch im Ein­klang mit unser­er Bewer­bung für das UNESCO-Weltkul­turerbe ste­hen“, so die Ver­wal­tungschefin.