AfD Schwerin zum Volkstrauertag: „Menschen auf der Flucht Schutz gewähren!“

(c) AfD Mecklenburg-Schwerin
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(pm/AfD). Am Volkstrauertag legte der AfD Kreisverband Mecklenburg-Schwerin auf dem Friedhof des ehemaligen Quarantäne-Lagers in Flessenow einen Kranz nieder und gedachte in einer kleinen Zeremonie der 235 Toten, die auf dieser Kriegsgräberstätte beigesetzt sind.

Die Mitglieder des Kreistages Ludwigslust-Parchim Dr. Kuhr und Herr Fernandes sowie die Stadtvertreterin Petra Federau aus Schwerin, der Kreisvorstand und weitere Mitglieder informierten sich zunächst über die Geschichte dieses kleinen Waldfriedhofes am Rande des Dorfes Flessenow.

Nicht auf einem Soldatenfriedhof, sondern hier, wo die letzten Opfer des Krieges, die zwischen 1945 und 1947 starben, beigesetzt sind, war die Betroffenheit spürbar, dass heute in Syrien und in anderen Krisenländern wieder Menschen auf der Flucht vor Krieg und Gewalt sind und wir die mitmenschliche Pflicht und die grundgesetzliche Aufgabe haben, diese Menschen aufzunehmen, ihnen Asyl zu bieten und ihr Leben zu retten.

Auf der Kriegsgräberstätte liegen Menschen, deren Heimat das damalige Ostpreußen und Pommern, also das heutige Polen, sowie das Sudetenland, die heutige tschechische Republik, waren. Die zunächst von Soldaten der Roten Armee gebauten und genutzten Baracken stehen zum Teil noch heute im Wald zwischen Flessenow und Ventschow und es ist bedauerlich, dass gerade die drei vollständig erhaltenen Baracken des Lagers Ventschow ungenutzt und ungepflegt im Wald verrotten – sie könnten ein Denkmal für eines der dunkelsten Kapitel der deutschen Geschichte sein.

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