So, 18. Januar 2026
Close

Alternativen zur Stadionbrücke gründlich prüfen Bürgerbeteiligung verbessern

Die Frak­tion „Unab­hängige Bürg­er“ in der Schw­er­iner Stadtvertre­tung begrüßt den fast ein­stim­mi­gen Beschluss der Stadtvertre­tung zur Sta­dion­brücke, die aus sta­tis­chen Grün­den im Herb­st 2014 begeris­sen wer­den muss. „Der von uns

Avatar-Foto
  • Veröffentlicht Mai 7, 2014

UBDie Frak­tion „Unab­hängige Bürg­er“ in der Schw­er­iner Stadtvertre­tung begrüßt den fast ein­stim­mi­gen Beschluss der Stadtvertre­tung zur Sta­dion­brücke, die aus sta­tis­chen Grün­den im Herb­st 2014 begeris­sen wer­den muss. „Der von uns ini­ti­ierte und schließlich inter­frak­tionell einge­brachte Antrag war notwendig gewor­den, weil es Unstim­migkeit­en zwis­chen der Ver­wal­tung und den Frak­tio­nen gab, ob der Neubau der Sta­dion­brücke bere­its aus­geschlossen wurde“, erk­lärt Frak­tionsvor­sitzen­der Sil­vio Horn. „Wir und auch andere Frak­tio­nen hat­ten die bish­erige Beschlus­slage so ver­standen, dass eine vorschnelle Fes­tle­gung auf einem möglicher­weise deut­lich teur­eren Neubau ver­mieden wer­den sollte und die Ver­wal­tung nach Vor­lage aller Gutacht­en einen Lösungsvorschlag präsen­tiert. Der ersat­zlose Weg­fall der Brücke war wed­er beab­sichtigt noch Beschlus­slage.“ In der Ver­wal­tung sei die Stre­ichung der Pla­nungskosten im Jahr 2013 aber als endgültiges Aus für einen Neubau ver­standen wor­den.

 

Die jet­zt beschlossene abschließende Prü­fung und Erstel­lung eines schlüs­si­gen Lösungskonzeptes unter Abwä­gung aller finanziellen, umwelt- und verkehrspoli­tis­chen Auswirkun­gen mache unbeschadet davon erst jet­zt Sinn, da erst mit Vor­lage der verkehrstech­nis­chen Gutacht­en alle Infor­ma­tio­nen vor­lä­gen, die für eine Entschei­dung notwendig seien. Zudem habe sich inzwis­chen offen­bar die Förder­prax­is des Wirtschaftsmin­is­teri­ums geän­dert, so dass wieder alles offen sei.

 

„Der Neubau der Brücke ist sich­er die beste und von den Betrof­fe­nen favorisierte Vari­ante. Die entschei­dende Frage wird sein, ob der Wieder­auf­bau der Brücke für die Stadt finanziell darzustellen ist, denn durch die Brücken­neubaut­en in der Wit­ten­burg­er Straße und Wall­straße sind die Finanzmit­tel bere­its gedeck­elt. Ohne Hil­fe des Lan­des wird es wohl nicht gehen”, so Horn.

 

Dr. Wolf­gang Leist, UB-Vertreter im Orts­beirat Gartenstadt/Ostorf, wün­scht sich nun­mehr eine bessere Bürg­er­beteili­gung: „Zwar gab es eine gut besuchte Ver­anstal­tung im Alten Rathaus zu diesem The­ma, aber wed­er die Ver­wal­tung noch der Orts­beirat als Gremi­um hat­ten die unmit­tel­bar betrof­fe­nen Bürg­er hierzu direkt ein­ge­laden. Es wäre gut, wenn die Bürg­er des Schloss­garten, der Krös­nitz und der Garten­stadt früher und bess­er einge­bun­den wer­den.“