BUGA- Gelder für die Kinder

Der Vorsitzende des Ortsbeirates Altstadt, Feldstadt, Paulsstadt und Lewenberg, Stephan Haring, besuchte vor Kurzem im Beisein seines Vorgängers, Thomas Hartmann, die Räumlichkeiten des Deutschen Kinderschutzbundes e.V. in der Perleberger Straße.

BUGA Mittel für Kinderschutzbund Foto: S. Haring

 

„Der Hintergrund unseres Besuches ist einerseits unser fortgesetztes Interesse an der Arbeit dieser für ganz Schwerin wichtigen Einrichtung. Es ist uns wichtig darauf hinzuweisen, dass hier in Neu Zippendorf eine großartige Arbeit für die Kinder der ganzen Stadt geleistet wird. Und natürlich sind wir auch gekommen, um uns den neuen Bewegungsraum anzusehen, dessen Ausstattung unser Ortsbeirat mit einem kleinen Betrag aus den BUGA-Überschüssen gern gefördert hat“, so Stephan Haring.
Helga Noack, Mitglied des Vereinsvorstandes, und Oliver Maaske, Erzieher und Projektleiter des neuen Bewegungsraumes, führten die zwei Gäste auch sofort in den neuen Raum. Dort wurde schnell deutlich, dass der neue grüne Schaukelball und die Doppel-Hängematte großen Anklang bei den Kindern finden. „Sofort nach der Installation haben die Kinder die neuen Möglichkeiten in Beschlag genommen“, erinnern sich die beiden Gastgeber. „Wir konnten gar nicht so schnell gucken, wie die Kids auf dem Ball und in der Hängematte waren.“

 

 

Die Anfrage nach einer Unterstützung aufgegriffen hatte seinerzeit Ortsbeiratsmitglied Thomas Hartmann – damals noch in der Funktion des Vorsitzenden. „Für mich und alle Mitglieder unseres Ortsbeirates war schnell klar, dass hier eine absolut förderungswürdige Projektidee im Raum stand, die unsere Unterstützung finden sollte und musste“, so Hartmann.

 

„Natürlich sollen wir die uns zur Verfügung stehenden Mittel aus den BUGA-Überschüssen präferiert innerhalb unseres Ortsbeiratsbereiches einsetzen. Aber hier handelt es sich um eine Einrichtung, die den Kindern aller Stadtteile zu Gute kommt. Neben der konkreten Hilfe wollten wir mit dem Geld auch diese stadtteilübergreifende Arbeit honorieren.“ Gern hätte man auch die anderen Ortsbeiräte dazu bewegt, sich am Projekt „Bewegungsraum“ zu beteiligen. „Leider ist uns dies nicht gelungen. Aber wer weiß, vielleicht folgt ja der eine oder andere doch noch.“

 

„Am Ende entscheiden dann unsere Mitglieder.“

 

Stephan Haring nutzte zudem die Gelegenheit, anhand dieses konkreten Projektes noch einmal einen Appell in Richtung der Stadtteile Altstadt, Feldstadt, Paulsstadt und Lewenberg zu richten: „Noch ist etwas Geld für das eine oder andere Projekt vorhanden und noch können wir hier und da unterstützend tätig werden. Wir sind für gute Ideen, die den Förderrichtlinien entsprechen, absolut offen.“ Die Bedingungen für grundsätzlich förderfähige Projekte könnten beim Büro der Stadtvertretung oder auch direkt beim Ortsbeirat erfragt werden. „Am Ende entscheiden dann unsere Mitglieder.“ Zwei sehr kreative Projekte, die aber vertraglich noch nicht abgesichert seien, befänden sich aktuell bereits in der Konkretisierung. Hier bat Haring aber um Verständnis, dass sie erst dann öffentlich bekannt gegeben werden, wenn die Realisierung abschließend gesichert sei. 

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