Jens Spahn zum Dialog im Augustenstift

Unter dem Titel "Pflegedialog mit Jens Spahn" kam es im Augustenstift zu einem interessanten Austausch mit Bewohnerinnen und Bewohnern, deren Angehörigen und mit dem Pflegepersonal des Diakonisches Werks Mecklenburg-Vorpommern und dem Minister.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (Mitte) besuchte am vergangen Freitag das Augustenstift in Schwerin

Am vergangenen Freitag war Bundesgesundheitsminister Jens Spahn zu Gast im Schweriner Augustenstift. Im Rahmen seiner im Moment stattfindenden Deutschlandtour wollte sich der Minister auch ein Bild von der Pflegesituation in Schwerin machen. Begleitet wurde er auf seiner Tour in Schwerin vom Landtagsabgeordeten Sebastian Ehlers, dem gesundheitspolitischen Sprecher der CDU-Fraktion und dem Bundestagsabgeordneten Dietrich Monstadt, der für die CDU-Bundestagsfraktion im Gesundheitsausschuss sitzt. 

Unter dem Titel „Pflegedialog mit Jens Spahn“ kam es im Augustenstift zu Schwerin zu einem interessanten Austausch mit Bewohnerinnen und Bewohnern, deren Angehörigen und mit dem Pflegepersonal des Diakonisches Werks Mecklenburg-Vorpommern. Es wurden Fragen rund um das Thema Pflege, Vergütung, Ausbildung und Pflegegeld gestellt. Fragen, die vielen Menschen im Bereich Pflege auf den Nägeln brennen. Deutlich wurde beim Dialog, dass es mehr Wertschätzung für Pflegeberufe braucht.

 

Bei den Herausforderungen in der Pflege geht es nicht nur um Bezahlung 

Seit der Corona-Krise steht die Gesundheitspolitik wie selten zuvor im Zentrum der Aufmerksamkeit. Die Mehrheit der Bevölkerung zeigt zwar grundsätzliches Vertrauen in die Gesundheitspolitik. In einzelnen Bereichen sieht die Mehrheit jedoch Reformbedarf. So musste sich Jens Spahn auch am Freitag in Schwerin kritische Fragen gefallen lassen. Vor allem die Arbeitsbedingungen in der Pflege waren immer wieder ein Kritikpunkt. 

Jens Spahn machte deutlich, auch er setze sich für bessere Arbeitsbedingungen für die Fachkräfte ein. „Wir haben jetzt mit der Personalbemessung und Personaluntergrenzen begonnen. Aber die Verbesserung der Bedingungen können wir nur schrittweise durchsetzen.“ Von der Mindestlohnerhöhung würden auch Pflegekräfte profitieren, vor allem in der Altenpflege. Doch es gehe nicht nur um die Bezahlung. Auch eine verbesserte Ausbildung, die Möglichkeit der Akademisierung und die Nutzung der Digitalisierung, um die Beschäftigten zu entlasten, werde den Beruf attraktiver machen. „Corona hat zumindest bewirkt, dass den Menschen, die in der Pflege arbeiten, mehr als bisher die gesellschaftliche Anerkennung zuteilwurde, die sie verdienen.“ 

Im Anschluss an die Veranstaltung ging es für Jens Spahn weiter ins Kreiskrankenhaus Demmin. 

 

 

 

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