Diakonie startet Sozial-O-Mat zur Europawahl

Die Diakonie in Deutschland hat ihren Sozial-O-Mat zur Europawahl gestartet.

Die Diakonie Deutschland startet ihren Sozial-O-Mat zur Europawahl. Er zeigt, welche Aussagen die im Bundestag vertretenen Parteien zu fairen Lebensbedingungen, zu Wirtschaft sowie zur Gestaltung unserer Sozialsysteme, zu Lernen und Arbeiten sowie zu Flucht und Migration treffen. „Die Menschen in Europa haben zwar die gleichen Rechte, dennoch sind die Lebensbedingungen sehr unterschiedlich und keinesfalls für alle sozial gerecht“, sagt Diakonie-Präsident Ulrich Lilie.

Auch Landespastor Paul Philipps der Diakonie Mecklenburg-Vorpommern ruft zur Wahl auf: „Die Europäische Union sichert seit mehr als 70 Jahren den Frieden in Europa und verbessert die Lebensbedingungen der Menschen, gerade auch in wirtschaftlich weniger starken Regionen. Damit sozialpolitische Standards gesichert und ausgebaut werden, brauchen wir zivilgesellschaftliches Engagement. Bei der Europawahl kann jeder von uns darüber mitentscheiden, ob Europa sozialer wird. Wir als Diakonie MV tun das bereits jetzt und unterstützen unsere Partner in Polen und Rumänien, die dort Armut bekämpfen, sich für eine bessere Gesundheitsvorsorge und für Integration engagieren. Wir stehen für ein menschenfreundliches Europa“.

Die Diakonie Deutschland setzt sich auch mit ihrem europäischen Netzwerk Eurodiaconia dafür ein, soziale Grundsätze und Prinzipien in ganz Europa umzusetzen.

 

So funktioniert der Sozial-O-Mat:
Wie schon zur Bundestagswahl 2017 zeigt der Sozial-O-Mat die Positionen der im Bundestag vertretenen Parteien zu ausgewählten sozialen Themen. Nutzer können 12 Thesen mit „stimme zu“, „stimme nicht zu“, „neutral“ oder „These überspringen“ beantworten und mit den Aussagen von CDU/CSU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen, Die Linke, FDP und AfD abgleichen. Der Sozial-O-Mat errechnet den Grad der Übereinstimmung. Beispielhafte Geschichten zeigen, welche Auswirkungen die verschiedenen politischen Ansätze zu den sozialen Themen für die betroffenen Menschen haben. 
 
Ausprobieren kann man den Sozial-O-Mat unter www.sozial-o-mat.de.

Redaktion

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