Willkommen für neue deutsche Staatsbürger: Einbürgerungsfeier im Rathaus

Sie stammen aus 21 Staaten und leben oft schon viele Jahre in Deutschland: Im  zurückliegenden Jahr sind 78 Schwerinerinnen und Schweriner deutsche Staatsbürger geworden. Viele von ihnen waren gemeinsam mit ihren Angehörigen am heutigen Montag der Einladung  von Oberbürgermeister Rico Badenschier gefolgt, der sie bei einer Einbürgerungsfeier im Demmlersaal des Rathauses willkommen hieß.

 

Unter den im zurückliegenden Jahr Eingebürgerten waren 40 Männer und 38 Frauen. Die Älteste war 86 Jahre alt und stammte aus der Ukraine, der Jüngste wird im Juli zwei Jahre alt und wurde als irakischer Staatsbürger in Schwerin geboren.

Die Herkunftsländer sind teilweise exotisch: Das Größte ist die Russische Föderation, die Kleinsten sind Korea und Armenien.  Am weitesten entfernt sind Kolumbien und Brasilien mit ca. 9.300 Kilometern Luftlinie, am dichtesten dran ist Ungarn. Außerdem kommen die eingebürgerten Schwerinerinnen und Schweriner aus Albanien, Algerien, Bulgarien, Estland, Irak, Iran, Lettland, Moldau, Rumänien, Thailand, Togo, Türkei, Ukraine, Usbekistan, Großbritannien.

 

Entscheidung Bekenntnis zu unseren Werten

 

„Die Entscheidung für die deutsche Staatsbürgerschaft ist ein Zeichen gelingender Integration und ein Bekenntnis zu unseren Werten. Wir sind stolz, dass Sie zu uns gehören. Jetzt können Sie noch mehr mitgestalten, z.B. auf allen Ebenen wählen und sich wählen lassen“, so Oberbürgermeister Rico Badenschier.

Zur guten Tradition der Einbürgerungsfeier in Schwerin zählt es, dass Menschen aus dem Kreise der neu Eingebürgerten ihre persönliche Geschichte erzählen. In diesem Jahr berichtet die gebürtige Türkin Nermin Akan wie sie ihre Einbürgerung erlebte. Im Alter von zweieinhalb  Monaten kam sie mit ihren Eltern und Geschwistern nach Deutschland. Sie  arbeitet heute als Gesundheits- und Krankenpflegerin.

Stadtpräsident Nolte, Oberbürgermeister Badenschier und die Leiterin des Bürgerservice Christina Kreth  beglückwünschten die eingebürgerten Schwerinerinnen und Schweriner mit einer Urkunde und einem kleinen Willkommensgruß. Für die musikalische Umrahmung sorgte Uljana  Katushonak vom Schweriner Konservatorium.

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