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Kindgerechter Medienumgang im Fokus:
Ersatzkassen setzen erfolgreichen Medienpräventionsprojekt fort

Die Ersatzkassen in Mecklenburg-Vorpommern haben grünes Licht für die Fortsetzung des erfolgreichen Präventionsprojektes „Spielen, Zappen, Klicken“ gegeben.

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  • Veröffentlicht April 22, 2024
Foto: Symbolbild

Damit können sich in Kitas und Horten tätige Erzieherinnen und Erzieher jetzt für eine weitere Projektphase bewerben. „Kinder und ihre Familien leben heute in einem Spannungsfeld, in dem der richtige Umgang mit Medien eine zentrale Rolle spielt. Während viele Erwachsene selbst noch nach einem geeigneten Weg suchen, gilt es, einen solchen von Beginn an auch den Kindern zu vermitteln. Birgt doch ein falscher Umgang mit Medien in der Kindheit zahlreiche gesundheitliche Gefahren“, so Kirsten Jüttner, Leiterin der vdek-Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommern.

In Kitas und Horten einen gesunden Umgang mit Medien lernen

Deshalb sei es wichtig, dass sich Eltern und pädagogische Fachkräfte in Kitas und Horten für die digitale Welt ihrer Kinder interessieren, gemeinsam mit ihnen surfen oder spielen und ihnen so den Weg in eine gesunde Mediennutzung ermöglichen.

„Unser gemeinsames Projekt setzt daher konkret bei der Rolle der Erzieherinnen und Erzieher vor Ort an. Durch den Einsatz entsprechender Kenntnisse und Methodiken sollen sie befähigt werden, Kindern einen altersgerechten Weg zu einem geeigneten Medienumgang zu eröffnen und zeitgleich den Eltern eine kindgerechte Medienkompetenz näherzubringen“, so Christian Krieg, Referent für Mediensuchtprävention bei der
Landeskoordinierungsstelle
für Suchtthemen Mecklenburg-Vorpommern, LAKOST MV. Gemeinsam mit weiteren Experten realisiert die Institution das unter der Dachmarkte „Gesunde Lebenswelten“ erfolgreich laufende Präventionsprojekt.

Expertinnen und Experten unterstützen Teilnehmende auch in neuer Projektphase

„Unsere sehr umfangreiche Evaluierung hat gezeigt, dass unsere Projektpartner wirklich großartige Arbeit leisten, so dass wir mit unserem Präventionsprojekt echte Erfolge erzielen. Die meisten der bisherigen Teilnehmenden haben bereits erfolgreich eine medienpädagogische Elternarbeit gestartet, und auch einrichtungsspezifische Medienkonzepte entwickelt. Hier allerdings gestaltet sich die Umsetzung nicht in jedem Fall leicht. Daher kommt einer Zusammenarbeit mit den Expertinnen und Experten zukünftig eine noch größere Bedeutung zu“, so Kirsten Jüttner mit Blick auf die kommende Projektphase.

Für eben diese, darauf weist Christian Krieg hin, seien noch ein paar Plätze frei. „Wir möchten alle interessierten Erzieherinnen und Erzieher im Land ermutigen, sich jetzt anzumelden. Die bisherigen Teilnehmenden haben immer wieder unterstrichen, dass sie in der Projektarbeit ganz neue Sicht- und Herangehensweisen entwickelt haben, die heute dem Gesundheits­schutz der Kinder sowie auch dem eigenen Umgang mit Medien dienen“, so Kirsten Jüttner und Christian Krieg.

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Redaktion

der digitalen Tageszeitung Schwerin-Lokal. Kontakt: redaktion@schwerin-lokal.de

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