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„Eugen Onegin“ als musikalische Lesung im Schleswig-Holstein-Haus

(pm/red) Opern und Musik­the­at­er­auf­führun­gen sind dem kun­stin­ter­essierten Schw­er­iner Pub­likum ja schon seit Langem ver­traut und schw­er­punk­t­mäßig im Staat­sthe­ater behei­matet. Nun wagt sich jedoch auch das Schleswig-Hol­stein-Haus an eine inter­es­sante Crossover-Ver­anstal­tung

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  • Veröffentlicht Februar 15, 2015
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Schleswig-Holstein-Haus(pm/red) Opern und Musik­the­at­er­auf­führun­gen sind dem kun­stin­ter­essierten Schw­er­iner Pub­likum ja schon seit Langem ver­traut und schw­er­punk­t­mäßig im Staat­sthe­ater behei­matet.
Nun wagt sich jedoch auch das Schleswig-Hol­stein-Haus an eine inter­es­sante Crossover-Ver­anstal­tung zwis­chen Oper und Lit­er­atur, und zwar am Son­ntag, den 22.02.2015 ab 16 Uhr, wenn eine musikalis­che Lesung der Tschaikows­ki-Oper „Eugen One­gin“ stat­tfind­en wird.

Die Sän­gerin­nen Màr­ta Kosz­tolànyi (Sopran) und Sophia Maeno (Mez­zoso­pran), begleit­et von Jens Liet­zke am Klavier, seit dieser Spielzeit Solorepeti­tor am Schw­er­iner The­ater, sin­gen dabei Szenen aus Peter Tschaikowskis Oper „Eugen One­gin“. Der Schaus­piel­er Karsten Flatt liest dazu aus dem Roman von Alexan­der Puschkin, der für die Oper die Vor­lage abgab.
Puschkin schuf mit seinem „Roman in Versen“ ein unübertrof­fenes Meis­ter­w­erk. Mit großer Genauigkeit zeich­net er Fig­uren, wie sie die dama­lige Gesellschaft prägten, allen voran seinen Helden als Pro­to­typ des aris­tokratis­chen, intellek­tuellen Dandys.

„Eugen Onegin“ in dieser Saison nicht nur im Schleswig-Holstein-Haus

Damit hat er Tschaikows­ki zu sein­er berühmtesten Oper inspiri­ert, die in dieser Spielzeit wieder auf dem Spielplan des Meck­len­bur­gis­chen Staat­sthe­aters ste­ht: „Eine wun­der­volle Schöp­fung, voll warmer Empfind­ung und Poe­sie und in allen Einzel­heit­en gekon­nt, kurzum, diese Musik ist bestrick­end und dringt so tief in unser Herz ein, dass man sie nie wieder vergessen kann …“, wusste Dvořák darüber zu sagen.

Roman und Oper tre­f­fen an diesem beson­deren Konz­ert­nach­mit­tag nun aufeinan­der: Die Damen Màr­ta Kosz­tolànyi und Sophia Maeno, welche gegen­wär­tig als Tat­jana und Olga in der Insze­nierung des Schw­er­iner The­aters debütieren, geben Kost­proben aus ihren Par­tien. Jens Liet­zke, der sie am Klavier begleit­et, ist seit dieser Spielzeit als Solorepeti­tor am Schw­er­iner The­ater tätig.

Die Auszüge aus dem Roman liest der Schaus­piel­er und „Feinspitz“-Inhaber Karsten Flatt. Neben­bei bemerkt: welch­er Ort in Schw­erin wäre für dieses Pro­gramm bess­er geeignet als ein Haus in der Puschkin­straße?

Ein­tritt: Tageskasse 14,00 €, Vorverkauf 12,00 €, Schüler 8,00 €

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