Genießen für den „guten Zweck“

Prickelndes Tempel-Töpfchen(am). Der Jugendtempel liegt vielen Schwerinerinnen und Schwerinern so richtig am Herzen. Viele engagierte Kräfte sammeln Spenden oder entwickeln Ideen, um an Gelder zu kommen. Über den Tempeltaler hatte Schwerin Lokal schon berichtet. Nun ist noch eine andere Leckerei hinzugekommen, mit der man sich am Wiederaufbau des Kulturdenkmals beteiligen kann. Genießen für den guten Zweck, könnte also einmal mehr das Motto lauten. Die „Anhaltinische Schlemmermanufactur“ macht‘s diesmal möglich. Und zwar mit ihrem „Prickelnden Tempeltöpfchen“.

Interessant ist, was sich in dem Tempeltöpfchen versteckt. Grundlage des leckeren Fruchtaufstrichs ist eine Mischung aus Prosecco und Himbeeren. So viel verrät Siegrid Rau von der „Anhaltinischen Schlemmermanufactur“. Seit mehr als sieben Jahren betreibt sie den kleinen aber feinen Betrieb. Gegründet wurde er in Genthin in Sachsen-Anhalt. „Dort habe ich zum ersten Mal Fruchtaufstriche angeboten, und zwar verschiedene Sorten Kartoffelmarmeladen zum jährlich stattfindenden Kartoffelfest. Durch Presse und Fernsehen wurde ich schnell bekannt, das Repertoire wuchs und meine kleine Manufactur auch“, berichtet Rau.

Seit Februar lebt Siegrid Rau nun in Schwerin, und sie fühlt sich hier schon richtig zu Hause: „Seit Februar lebe ich jetzt in Schwerin – es war meine beste Entscheidung! Ich fühle mich hier sehr, sehr wohl und habe viele nette Leute kennengelernt.“ Dass die kreative Unternehmerin eigentlich schon Rentnerin ist, kann man kaum glauben. Die Manufactur ist eine echte Bereicherung für Schwerin, und man sieht einmal mehr, wie wichtig das Engagement aller Generationen ist.

Das Tempeltöpfchen kann man übrigens, wie auch alle anderen süßen Aufstriche, nicht nur zum Frühstück „schlemmen“…

Redaktion

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