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Prognose:
Gesamter Ernteertrag sinkt in Mecklenburg-Vorpommern

Die Getreideernte der Landwirte in Mecklenburg-Vorpommern fällt leicht unter den Sechs-Jahres-Durchschnitt, so die erste amtliche Ernteschätzung. Lediglich die Wintergerste zeigt einen erfreulichen Hektarertrag.

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  • Veröffentlicht August 23, 2023

Die Getreideernte der Landwirte in Mecklenburg-Vorpommern fällt leicht unter den Sechs-Jahres-Durchschnitt, so die erste amtliche Ernteschätzung. Lediglich die Wintergerste zeigt einen erfreulichen Hektarertrag.

 

Getreideernte ein Symbolbild
Symbolbild einer Getreideernte

 

Die Landwirte in Mecklenburg-Vorpommern blicken auf eine Getreideernte, die sich leicht unter dem Durchschnitt der letzten sechs Jahre bewegt. Dies geht aus der ersten amtlichen Ernteschätzung hervor, die am Mittwoch vom Statistischen Amt des Landes veröffentlicht wurde. Verschiedene Getreidesorten wie Weizen, Gerste und Roggen sind betroffen. Lediglich die Wintergerste kann mit einem erfreulichen Hektarertrag von 84,5 Dezitonnen gegenüber dem Sechs-Jahres-Durchschnitt von 74,7 Dezitonnen herausragen. Die Ernteerwartungen wurden jedoch später durch anhaltenden Regen beeinträchtigt.

Bezüglich der Ernte von Winterraps bewegen sich die Erwartungen mit 35 Dezitonnen je Hektar auf dem Niveau der Vorjahre (34,9).

Bei Winterweizen, der als die am häufigsten angebaute Getreidesorte in Mecklenburg-Vorpommern gilt, wird nach Angaben des Amts in diesem Jahr ein Ertrag von 75 Dezitonnen pro Hektar erwartet, verglichen mit einem Durchschnitt von 75,4 Dezitonnen in den letzten sechs Jahren. Für Roggen und sogenanntes Wintermenggetreide wird ein Ertrag von 50 Dezitonnen je Hektar prognostiziert, im Vergleich zu einem Durchschnitt von 52,7 Dezitonnen in den vergangenen Jahren. Es sei zu beachten, dass die Schätzungen aufgrund wetterbedingter Verzögerungen bei der Ernte mit Vorsicht zu betrachten seien, da bisher nur wenige Ernteproben vorlägen.

Im Falle von Sommergerste wird voraussichtlich ein Ertrag von 32 Dezitonnen pro Hektar erzielt, im Vergleich zu einem Sechs-Jahres-Durchschnitt von 39,1 Dezitonnen. Bei Sommerweizen wird mit einem Ertrag von 28 Dezitonnen pro Hektar gerechnet (37,9), bei Triticale mit 40 Dezitonnen (47,5) und bei Hafer mit 30 Dezitonnen (35,1).

Die Gesamterntemenge von Getreide in Mecklenburg-Vorpommern wird gemäß Schätzungen des Statistischen Amts Mecklenburg-Vorpommern in diesem Jahr voraussichtlich rund 3,8 Millionen Tonnen betragen. Im Vorjahr waren es laut Agrarministerium noch 4,1 Millionen Tonnen. Neben den mengenmäßigen Einbußen rechnen die Landwirte aufgrund der Vorsommertrockenheit und des anhaltenden Regens später auch mit Qualitätsverlusten.

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Redaktion

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