Größter Adventskalender Schwerins

WGS nutzt leerstehendes Hochhaus am Berliner Platz für besondere Aktion. Seit dem 5. November wird in der Rostocker Straße 5-7 intensiv gearbeitet. Mit der Entkernung der insgesamt 162 Wohnungen werden die zwei Elfgeschosser auf ihren Rückbau vorbereitet. Eines der leergezogenen Gebäude nutzt die WGS nun für eine besondere Aktion. Die Fassade wird Schwerins größter Adventskalender.

Stefan Wünsch (l.), Leiter Technik der WGS, und Geschäftsführer Thomas Köchig (2.v.r.) übergaben am 21. November das symbolische Werkzeug für den Rückbau an Projektleiterin Martina Hartnuß von der WGS, Uwe Große von SAR Große (r.) und Rainer Cyliax vom BBB Ingenieurbüro Fotos: maxpress

 

Ab dem 21. November werden 24 Fenster in der Rostocker Straße 6 im WGS-Grün erleuchten. Sie sind die Türchen von Schwerins größtem Adventskalender. Ab dem 1. Dezember bis zum Heiligabend wird sich täglich eines der „Türchen” öffnen und orange färben – Gleiches passiert auf der Internetseite der WGS unter www.wohnen-in-schwerin.de. Hinter jedem geöffneten Türchen verbergen sich schöne Geschenkideen, leckere Rezepte oder die Möglichkeit, einen von vielen tollen Preisen zu gewinnen.
Am 21. November um 16 Uhr lud die WGS Vertreter der Stadt, Medienvertreter und Anwohner in die Rostocker Straße, um mit dem Einschalten des Kalenders die Adventszeit einzuläuten. WGS-Geschäftsführer Thomas Köchig hieß alle Gäste willkommen und erklärte die Bedeutung der Baumaßnahme am Berliner Platz: „Das ist nicht nur ein wichtiger Schritt zur Neugestaltung des Platzes, sondern wird auch die Entwicklung des Stadtteils voranbringen.”

Neben den beiden Hochhäusern in der Rostocker Straße weichen auch die benachbarten Flachbauten am Berliner Platz 5 sowie 6-8. Bis es soweit ist, werden im Zuge der Entkernung sämtliche Elemente und Baustoffe aus den Wohnungen entfernt. Das Material wird getrennt und in circa 200 Abfall-Containern abtransportiert. Anschließend werden die Gebäude, von der obersten Etage abwärts, Platte für Platte durch einen Mobilkran zurückgebaut. Dabei fallen am Ende rund 23.000 Tonnen Schutt an, die durch Lkw in rund 1.000 Touren entsorgt werden.
Bis Ende 2019 soll von den Hochhäusern am Berliner Platz nichts mehr zu sehen sein.

Redaktion

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