Jennifer Geerties bleibt bis 2020 beim SSC

Die Nationalspielerin freut sich auf die Herausforderungen ihrer ersten Saison in der Champions League – und auf die neue, motivierende Konkurrenz auf der Außenposition.

Foto: Jubel nach einem Satzgewinn | Eckhard Mai

 

Für viele Fans des SSC Palmberg Schwerin wird es die wichtigste und schönste Personalmeldung dieses Sommers sein: Außenangreiferin und Kapitänin Jennifer Geerties bleibt beim amtierenden Meister. Die Nationalspielerin, bereits seit 2014 an Bord, hat nach ihrer Rückkehr von der Volleyball Nations League einen neuen Zweijahresvertrag unterschrieben.
„Mir geht’s gut in Schwerin. Ich habe hier superviel Spaß und Erfolg und kann auf einem Top-Niveau spielen. Warum also sollte ich weggehen?“, sagt die 24-Jährige, mit dem SSC zwei Jahre hintereinander Meister geworden, dazu Vizepokalsieger und Supercup-Gewinner 2017 und viermal Drittplatzierter im Europapokal.

 

„Taktisch ist Jenna schon sehr, sehr gut“

 

Dass ihr in Schwerin nach immerhin schon vier Jahren langsam die frischen Impulse für eine stetige Weiterentwicklung ausgehen könnten, befürchten weder Spielerin noch ihr Chefcoach. „Taktisch ist Jenna schon sehr, sehr gut“, so Felix Koslowski, überaus glücklich über das Bleiben seines Kapitäns. „Athletisch können wir noch mehr erreichen. Vor allem aber verändert sich Jennas Rolle im Team von Jahr zu Jahr. Sie übernimmt immer mehr Verantwortung, daran wollen wir weiterarbeiten. Außerdem entwickeln wir uns als Verein und Mannschaft ja auch immer weiter und stehen nicht still. Mehr geht immer.“

 

Nicht zuletzt durch die Möglichkeit, Champions League zu spielen – zum ersten Mal für Jennifer Geerties. „Das ist schon das i-Tüpfelchen.“ Auch die erwartete „krasse Konkurrenz“ auf der Außenposition mit Gréta Szákmary (HUN) und Neuzugang McKenzie Adams (USA) wird immer wieder zu neuen Höchstleistungen anspornen: „Schon allein deswegen muss man auch im Training alles geben und immer besser werden. Die Spiele mit der Natio zeigen mir gerade auch, wo es noch hingegen kann und dass noch nicht das ganze Potential ausgeschöpft ist, auch wenn die Arbeit immer mehr vom Groben ins Feine geht.“
Aktuell genießt die Nationalspielerin nach dem Ende der Nations League zwei Wochen Erholung, bevor die nächste Trainingseinheit mit der Auswahl ansteht.

 

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