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Nervenaufreibendes Duell:
SSC Palmberg Schwerin triumphiert im ersten Playoff-Finale

In einem mitreißenden Spiel sichert sich der SSC Palmberg Schwerin den ersten Sieg gegen Allianz MTV Stuttgart in der Play-Off Finalserie mit einem knappen 3:2-Sieg.

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  • Veröffentlicht April 14, 2024
SSC Palmberg Schwerin gegen Allianz MTV Stuttgart am 13.04.2024
Die Mädels vom SSC Palmberg Schwerin hatten gestern allen Grund zur Freude. Gegen Titelverteidiger Allianz MTV Stuttgart konnten sie siegen. Foto: SSC Palmberg Schwerin

Das erste Playoff-Finale um die deutsche Volleyball-Meisterschaft der Frauen endete in einem nervenaufreibenden Duell zwischen dem SSC Palmberg Schwerin und dem Titelverteidiger Allianz MTV Stuttgart. Am Samstagabend sicherte sich die Mannschaft unter der Leitung von Cheftrainer Felix Koslowski einen knappen 3:2 (25:27, 25:20, 25:12, 15:25, 15:9)-Sieg gegen die Stuttgarterinnen und erlangte somit eine 1:0-Führung für die Serie. Das nächste Duell steht bereits bevor und wird am Mittwoch um 19:00 Uhr bei den Schwäbinnen ausgetragen. Um den begehrten Titel zu gewinnen, sind insgesamt drei Siege erforderlich.

Schwerin startete das Spiel mit einem beeindruckenden Auftakt. Schnell dominierten die Gastgeberinnen mit einem 8:2-Vorsprung, ließen diesen jedoch im Verlauf des Spiels schrumpfen. Der erste Satz endete in einem knappen Kampf, bei dem der MTV zwei Satzbälle abwehrte und den ersten Satz für sich entschied. Im zweiten Durchgang zeigten die Gäste lange Zeit eine starke Leistung. Doch der SSC fand allmählich besser ins Spiel. Trotz zwischenzeitlichem Rückstand von 13:16 sicherten sich die Mecklenburgerinnen den Satz mit 25:20 und erreichten beim 25:12 im dritten Abschnitt fast einen Rauschzustand.

Entscheidung fiel im Tiebreak

Stuttgart konterte jedoch mit einer souveränen Leistung im vierten Durchgang und zwang damit einen Tiebreak herbei. In diesem zeigte die Auswahl von Koslowski erneut eine überlegene Performance und sicherte sich mit dem zweiten von insgesamt sechs Matchbällen den ersten Sieg der Serie.

„Wir kamen über die Leidenschaft ins Spiel und wurden heute vom Publikum getragen! Stuttgart hatte extrem viel Qualität, da mussten wir regelmäßig über uns hinauswachsen.“, sagte Cheftrainer Felix Koslowski im Anschluss an das Spiel.

Schwerins Zuspielerin Pia Kästner mahnte, trotz des Sieges gegen den Titelverteidiger aus Stuttgart, vor übersteigerter Euphorie. „Wenn wir Aufschlagdruck rausgenommen haben, haben wir schnell gemerkt, dass Stuttgart dagegenhält und so brauchte es immer wieder Serien von uns, um am Ende die Nase vorn zu haben. Das war aber erst ein Spiel, das sollten wir nicht überbewerten.“

Trotz der Zurückhaltung bleibt festzuhalten, dass die Schwerinerinnen am Samstag gut vorgelegt haben. Für den Kurs auf den Titel in diesem Jahr ein Anfang, der sich sehen lassen kann.

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Stefan Rochow

ist Journalist, Unternehmer und Gründer von SNO | Schwerin-Lokal. Mail: redaktion@sn-o.de

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