Schwerin: Ehrenamtliche Schiedspersonen sind berufen

Um schnellere und kostengünstigere Einigungen bei Streitigkeiten herbeizuführen, als immer gleich ein Gericht zu bemühen, gibt es eine Schiedsstelle in der Landeshauptstadt Schwerin. Diese ist mit ehrenamtlichen Personen besetzt, die das Amtsgericht Schwerin aktuell neu berufen hat.

Das Amtsgericht Schwerin hat die neuen ehrenamtlichen Mitglieder der Schiedsstelle berufen. | Foto: Symbolbild

Die Schiedsstelle der Landeshauptstadt zur außergerichtlichen Beilegung bei Streitigkeiten wurde neu besetzt und kann ihre Arbeit aufnehmen.

Zum Vorsitzenden der Schiedsstelle wurde nach der Wahl durch die Stadtvertretung Edgar Hummelsheim durch das Amtsgericht berufen. Seine Stellvertreter sind Bernd Schulte, Ines Kannenberg und Marlies Schüler. Mit ihrem ehrenamtlichen Dienst tragen Schiedspersonen dazu bei, dass sich streitende Mitbürger ohne Einschaltung des Gerichts schneller und kostengünstig einigen können. Die Schiedsstelle verhandelt bei Bedarf nach Feierabend bzw. am Wochenende bei Nachbarschaftsstreitigkeiten und Lärmbelästigungen, vermögensrechtlichen Streitigkeiten, Schadensersatz bzw. Schmerzensgeldforderungen, in Fällen von Beleidigung und übler Nachrede, bei leichter Körperverletzung, Sachbeschädigung oder der Verletzung des Briefgeheimnisses. 

Die Schiedsstelle hat ihren Sitz im Stadthaus, Raum 4.057 und ist erreichbar über Tel. (0385-) 545-1257 oder per Email. Sprechzeiten sind an jedem 3. Donnerstag im Monat in der Zeit von 17- 18 Uhr oder nach Terminvereinbarung. Außerhalb der Sprechzeiten ist Silke Wurst unter Tel. 5451307 die Ansprechpartnerin in der Stadtverwaltung.  

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