Schwerin gibt mehr Geld für präventive Jugendarbeit aus

 

Schwerins Oberbürgermeister Rico Badenschier hat auf die Kritik des Deutschen Kinderhilfswerks an Kürzungen in der kommunalen Jugendarbeit reagiert. Das Kinderhilfswerk berief sich dabei auf Zahlen des Statistischen Bundesamtes, wonach die Kommunen in Deutschland immer weniger Geld für die präventive Kinder- und Jugendarbeit ausgeben. „Schwerin geht einen anderen Weg. Trotz steigender Kosten für die Hilfen zur Erziehung sparen nicht an der Prävention und kürzen keine Mittel für die Kinder- und Jugendarbeit in der Stadt. Im kommenden Doppelhaushalt sind sogar zusätzliche Mittel in Höhe von mehr als einer Million Euro eingeplant“, so der Oberbürgermeister. „Durch die Verstärkung der präventiven Arbeit unterstützen wir die Schwächsten in unsrer Gesellschaft. Langfristig werden dadurch weniger Kinder und Jugendliche hilfebedürftig werden.

Das zusätzliche Geld soll u.a. für einen neuen Kinder- und Jugendtreff im Muesser Holz und Straßensozialarbeiter in der gesamten Stadt ausgegeben werden.

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