Schwerin: Kunst macht Schule – Schule macht Kunst

Schülerinnen und Schüler der Montessori-Schule Schwerin fuhren kürzlich nach Rampe in eine Senioreneinrichtung. Nicht nur, um dort die Bewohner zu besuchen.

Das Herbstprojekt führte die Schüler aus Schwerin in eine Senioreneinrichtung in Rampe. | Foto: Diakoniewerk Neues Ufer

Das Diakoniewerk Neues Ufer ist eine in der Region bekannte und engagierte Institution. Neben der Trägerschaft für soziale Einrichtungen trägt das Diakoniewerk dabei auch die Verantwortung für die Montessori-Schule in Schwerin. Ein Herbstprojekt der bekannten Schule beschäftigte sich in diesem Jahr mit dem Thema Kunst. Im Rahmen des Projekts „Kunst macht Schule – Schule macht Kunst“  folgten Schüler dabei einer Einladung der Seniorenpflegeeinrichtung „Haus am Sinnesgarten“ in Rampe.

 

Gemeinsam mit den Bewohnern wurde kreativ gearbeitet

„Mit diesem Besuch erfüllten wir ein Besuchsversprechen, das wir gegeben hatten. Ich danke allen Beteiligten, dass wir es nun auch unter den aktuellen besonderen Bedingungen einlösen konnten“, so Klassenleiterin Birgit Ebel. Im Frühjahr hatte Birgit Ebel ihre Schüler gebeten, für Bewohner der Pflegeeinrichtung Osterbriefe zu schreiben und Bilder zu malen. Sie sollten den Seniorinnen und Senioren die Feiertage verschönern. Denn besuche waren zu dieser Zeit leider aufgrund der Corona-Pandemie nicht möglich. Deutschlandweit gab es zu Ostern 2020 einen Lockdown. Die Bewohner des Hauses am Sinnesgarten hatten sich sehr über die von der Klassenlehrerin überbrachten Grußbotschaften gefreut. Sie luden daher die Schüler zu einem Besuch ein, wenn dies wieder möglich sei.

 

Nachdem nun seit einiger Zeit auch Senioreneinrichtung wieder geöffnet und Besuche wieder möglich sind, war es nun soweit. Die türkise Klasse der Montessori-Schule Schwerin besuchte mit Birgit Ebel die Seniorenpflegeeinrichtung. Gemeinsam mit den Bewohnerinnen und Bewohnern galt es, das diesjährige Herbstprojekt umzusetzen. „Mit Elan und vor allem großer Freude bei allen Beteiligten, entstanden großformatige Bilder für den Wintergarten der Pflegeeinrichtung, s. Foto. Damit alle gesund bleiben, wurde das Maleratelier ins Freie verlegt und Alltagsmasken getragen. Viel zu schnell ist für Alt und Jung beim kreativen Gestalten und Erzählen die Zeit verflogen und ich bin mir sicher, dass von dieser Begegnung sowohl die jungen, als auch die alten Künstler noch lange zehren werden“, zeigte sich Birgit Ebel zufrieden mit dem Ausflug.

Redaktion

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