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Schwerin: Neuer Sonderpreis „Sport statt Gewalt”

Ab dem kom­menden Jahr (2020) sollen Sportvere­ine, die sich neben ihren sportlichen Auf­gaben auch gegen Gewalt und Krim­i­nal­ität ein­set­zen, mit einem zusät­zlichen Preis aus­geze­ich­net wer­den. Der Lan­desrat für Krim­i­nal­itätsvor­bei­gung (LfK M‑V)

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  • Veröffentlicht Oktober 28, 2019
Ein neuer Preis „Sport statt Gewalt” soll an Sportvere­ine aus M‑V ver­liehen wer­den | Sym­bol­bild

Ab dem kom­menden Jahr (2020) sollen Sportvere­ine, die sich neben ihren sportlichen Auf­gaben auch gegen Gewalt und Krim­i­nal­ität ein­set­zen, mit einem zusät­zlichen Preis aus­geze­ich­net wer­den. Der Lan­desrat für Krim­i­nal­itätsvor­bei­gung (LfK M‑V) vergibt den Preis gemein­sam mit dem Lan­dess­port­bund M‑V.

Bewerbungen bis 1. Dezember

Konkret heißt es in ein­er Mit­teilung des Innen­min­is­teri­ums, dass Sportvere­ine ange­sprochen sind, „die sich über ihre eigentliche sportliche Tätigkeit hin­aus in beson­der­er und nachah­menswert­er Weise auch um die Vor­beu­gung und Ver­hin­derung von Gewalt und Krim­i­nal­ität ver­di­ent machen.” Bis zum 1. Dezem­ber 2019 müssen entsprechende Vorschläge für den Preis „Sport statt Gewalt 2020” ein­gere­icht sein. Max­i­mal fünf Preisträger sind derzeit vorge­se­hen. Sie erhal­ten jew­eils eine Anerken­nung­surkunde und zudem eine Geld­prämie. Zur Ver­fü­gung ste­hen dafür 5.000 Euro aus den Mit­teln des LfK M‑V.

Innenminister unterstreicht integrative Rolle des Sports

Archiv­bild: Innen­min­is­ter Lorenz Caffi­er |
Foto: Olaf Kosin­sky

Innen­min­is­ter Lorenz Caffi­er spricht ger­ade auch den Sportvere­inen des Lan­des eine bedeu­tende Rolle in der  gesellschaftlichen Inte­gra­tionsar­beit zu. „Sport­treiben in der Gemein­schaft und im Vere­in ver­mit­telt Ori­en­tierung, Bindung, Tol­er­anz, fairen Umgang und Akzep­tanz von Regeln”, so der Min­is­ter.
Bezo­gen auf den neuen Preis unter­stre­icht Caffi­er seine Unter­stützung, „weil Sportange­bote eine gewalt­präven­tive Wirkung haben. Sie bieten vor allem Jugendlichen ein attrak­tives, päd­a­gogisch begleit­etes Freizei­tange­bot, sie ver­min­dern Gele­gen­heitsstruk­turen für Jugendge­walt und sie stärken die Per­sön­lichkeit.” Neben der Freude und dem Spaß beim gemein­samen Gewin­nen lern­ten die Jugendlichen eben auch, mit Nieder­la­gen umzuge­hen und diese richtig zu bewälti­gen.

Infor­ma­tio­nen zur Ein­re­ichung der Vorschläge: Anlage_Ausschreibung_Sonderpreis_Sport_und_Gewaltprävention