Di, 20. Januar 2026
Close

Schwerin: Ökumenischer Gottesdienst für Leidtragende der Corona-Pandemie

Unter dem Mot­to „Da wohnt ein Sehnen tief in uns“ laden das Erzbis­tum Ham­burg, das Erzbis­tum Berlin und die Evan­ge­lisch-Lutherische Kirche in Nord­deutsch­land (Nord­kirche) unter Beteili­gung der Arbeits­ge­mein­schaft Christlich­er Kirchen

Avatar-Foto
  • Veröffentlicht März 11, 2021
Im Dom Schw­erin find­et am Fre­itag (12. März 2021) ein öku­menis­ch­er Gottes­di­enst für die Opfer und Lei­d­tra­gen­den der Coro­na-Pan­demie statt. | Foto: Stephan Har­ing

Unter dem Mot­to „Da wohnt ein Sehnen tief in uns“ laden das Erzbis­tum Ham­burg, das Erzbis­tum Berlin und die Evan­ge­lisch-Lutherische Kirche in Nord­deutsch­land (Nord­kirche) unter Beteili­gung der Arbeits­ge­mein­schaft Christlich­er Kirchen (ACK MV) am Fre­itag, 12. März 2021, um 16 Uhr, zu einem öku­menis­chen Gottes­di­enst in den Schw­er­iner Dom ein.

 

Ökumenischer Gottesdienst im Dom Schwerin am Freitag, 12 Uhr

Erzbischof Dr. Ste­fan Heße (Erzbis­tum Ham­burg), Erzbischof Dr. Hein­er Koch (Erzbis­tum Berlin) wer­den dabei gemein­sam mit der evan­ge­lis­chen Lan­des­bis­chöfin Kristi­na-Kühn­baum-Schmidt und Tilman Jere­mias, Bischof im Spren­gel Meck­len­burg, Für­bitte hal­ten für Trauernde, Erkrank­te und Belastete. Sie wollen dabei auch diejeni­gen würdi­gen, die im Gesund­heits- und Pflege­bere­ich Leben ret­ten und bewahren. Manuela Schwe­sig, Min­is­ter­präsi­dentin des Lan­des Meck­len­burg-Vor­pom­mern, wirkt dabei eben­falls mit. Musikalisch begleit­et Domkan­tor Prof. Jan Ernst den Gottes­di­enst.

 

An die Toten der Corona-Pandemie erinnern

Erzbischof Dr. Ste­fan Heße sagt: „Wir haben uns daran gewöh­nt, jeden Tag eine neue Zahl von den Todes­opfern oder von den neu Infizierten zu hören. Das alles ist aber kein Zahlen­spiel. Wir wollen mit den öku­menis­chen Gedenkgottes­di­en­sten an die Toten erin­nern und diese per­sön­lich vor Augen haben.“ 

Lan­des­bis­chöfin Kristi­na Kühn­baum-Schmidt ergänzt dazu: „Viele Men­schen sehnen sich jet­zt nach Trost, Heilung und Hoff­nung. Die Trauer um die Gestor­be­nen braucht neben dem pri­vat­en auch einen öffentlichen Raum. Und auch das, was auf andere Weise von der Pan­demie Betrof­fene bewegt, wollen wir vor Gott tra­gen. Vor ihn, der an unser­er Seite für das Leben ein­tritt. Ger­ade angesichts unser­er Äng­ste und men­schlichen Lei­des. Diesen Gottes­di­enst für die Men­schen in Meck­len­burg-Vor­pom­mern feiern wir dabei in öku­menis­ch­er Ver­bun­den­heit […]. Wir  hof­fen, möglichst vie­len Men­schen in unserem Bun­des­land auch auf diese Weise ein öffentlich­es Zeichen des Mit­ge­fühls, des Trostes und der Hoff­nung über­mit­teln zu kön­nen.“

Eine Teil­nahme an der Feier ist möglich, dabei gilt es , die Hygien­eregeln im Dom Schw­erin einzuhal­ten. Zudem ist dafür auch eine Anmel­dung per E‑Mail (landesbischoefin@nordkirche.de) erforder­lich. Auch kann die Ver­anstal­tung im Livestream auf www.erzbistum-hamburg.de ver­fol­gt wer­den.